• 24.03.2017

Das Männermagazin

Leutnant Dino kommentiert

Die Liebe ist das größte Geschenk für einen Mann

ewige_liebe

» Artikel vom

Ja, die Liebe. Das ist ein Lieblingsthema bei beiden Geschlechtern und wird individuell unterschiedlich bewertet. Emotional, rational, kapitalistisch, sozialistisch - selbst Gesetze beschäftigen sich ausgiebig mit diesem Thema. Und das ist wahrhaft spannend.

Männer haben sehr selten feine Antennen. Sie erkennen nicht den Unterschied zwischen der wahren und der geheuchelten Liebe. Und es gibt genug Beispiele, wie sehr Männer sich irren können. Frauen behaupten zu gerne, dass sie nach langem Suchen endlich ihren Traummann gefunden haben. Nur Frauen sind in der Lage, in einem einzigen Satz zwei dicke Lügen als Wahrheit zu verkaufen. Erstens, Frauen suchen keinen Mann. Frauen warten darauf, dass sich ein Mann bei ihnen bewirbt. Bewerben sich viele Männer, dann ist die Chance für eine Frau durchaus gegeben, dass ein Mann dabei ist, den sie vielleicht lieben könnte. Die Menge macht es. Deswegen sind junge Frauen heute so stark frequentiert, wie es einst nur Prostituierten vorbehalten war. Die zweite Lüge ist die Sache mit dem Traummann. Das ist nur ein momentaner Zustand. Aktuell, heute, in dieser Minute. Was morgen ist, wissen die Frauen natürlich nicht. Da könnte ein besserer Mann kommen, in den sich die Frau spontan verliebt. Das liegt schlichtweg daran, dass Frauen eben nicht suchen, sondern auf einen Mann warten, der sich anbietet, besser gesagt anbiedert. Am nächsten Tag könnte die wirklich große und wahre Liebe kommen. Dann wird der aktuelle Mann fix vor die Tür gesetzt.

Richtig süß wird es, wenn Frauen nach einem Orgasmus ihrem momentan Liebsten ins Ohr flüstern, wie verliebt und glücklich sie sind. Das sagt jede Frau zu jedem aktuellen Freund. Solche Aussagen sind beliebig, weder exklusiv noch ehrlich. Es ist klar, dass diese Liebesbekundungen nur dazu dienen, den auserwählten Mann zu neuen Höchstleistungen zu treiben.

Dabei sind Frauen durchaus geschickt und denken, solange es um sie selbst geht, sogar wirtschaftlich. Ihre Liebe ist stark an die finanziellen Verhältnisse des Mannes geknüpft. Das Aschenputtel sucht nicht den Straßenkehrer, sondern den Prinzen. Und die kleine Lüge ist schon wieder da. Nein, auch ein Aschenputtel sucht nicht. Sie wartet, denn auch die Ladenhüter unter den Frauen möchten sich ihren Prinzen auswählen. Blöd nur, dass es so viele Prinzen nicht gibt, die sich da bewerben.

Und Frauen gehen wirklich geschickt vor. Es ist nicht verboten, wenn sie alle sich ihnen bietenden Annehmlichkeiten und Vorteile in Anspruch nehmen wollen. Das ist menschlich zu verstehen. Frauen denken sozialistisch. Immer nehmen, aber selten geben. Das ist tief im Frauenhirn verankert. Ein Beispiel? Frauen sind heute mehr berufstätig, als noch vor wenigen Jahrzehnten, doch die Masse der Frauen hat keine qualifizierten Jobs und entsprechende Gehälter. Das liegt nicht an einer Frauendiskriminierung, sondern an der eigenen Berufswahl. Auch mit schmalem Gehalt muss die Frau irgendwie zur Arbeit kommen, will abends ins Fitnessstudio fahren oder einfach nur mit der Freundin einen Ausflug machen. Ein Auto muss es sein, ein vorzeigbares Auto natürlich. Da liegt es sehr nah, dass der aktuelle Freund das Frauenauto sponsert. Sei es auch nur zur Hälfte. Kapitalistisch betrachtet verlangt die Frau etwas, was sie mit ihrem eigenen Einkommen nicht erwirtschaften kann. Und für den Freund macht es wirtschaftlich überhaupt keinen Sinn, dieses Auto zu sponsern. Die Rendite für ihn ist negativ. Ein hübscher Beweis, dass Liebe eben doch Geld kostet.

Oft ist die Liebe unbezahlbar. Gerade wenn es um bedeutende Geldbeträge geht. Hier handeln Männer emotional statt rational. Sie finanzieren das Auto zum Beweis ihrer Liebe. Das ist sehr edel und zugleich saudämlich. Sie finanzieren einen Frauenjob, dessen Kosten die Erlöse übersteigen. Die Kosten bleiben aber beim Mann kleben, während die Erlöse zur freien Verfügung in die Tasche der Frau wandern.

Männer lassen sich leicht zu unüberlegten Handlungen verführen. Darin sind Frauen wahre Expertinnen, dem Mann die Kohle aus der Tasche zu saugen.

Doch in Zeiten knapper Löhne funktioniert das Geldtransferprinzip immer weniger. Männer haben nicht mehr die volle Geldbörse und denken deshalb eher an sich selbst. Das ist egoistisch. Aus Sicht der Frau. Dann beschweren sich Frauen allzu gerne, dass ihr Freund ein Geizkragen ist und ihre Liebe nicht ausreichend honoriert. Ein Mann, der seine Freundin liebt, muss alles teilen, was er hat. Das ist eine wesentliche Grundbedingung. Liebe kostet Geld und die wahre Liebe ein Vermögen. Jeder Mann weiß das, weil jeder Mann sich mindestens einmal an einer Frau finanziell verausgabt hat. Das bleibt haften und macht ihn für die Zukunft vorsichtig.

Richtig schlecht sieht es für einen Mann aus, der sich beruflich von einer Frau blockieren lässt. Diese Blockade hängt auch mit der Liebe zusammen. Es ist heute nicht unüblich, alle paar Jahre den Wohnort zu wechseln. Fast alle Firmen verlangen vom Arbeitnehmer ein hohes Maß an Flexibilität und Mobilität. Die Kündigungsfristen sind kurz und die Zeiten fetter Abfindungen sind Geschichte. Nicht umsonst ist Deutschland ein Land mit höchster Produktivität. Das muss nicht negativ für den einzelnen Arbeitnehmer sein, denn er hat seine Chancen selbst in der Hand. Ist der eine Job weg, dann muss eben ein neuer her. Ein spezialisierter Mann hat es einfacher, als Männer mit einem Standardjob. Die Verantwortung für seine Qualifikation trägt jeder Mann selbst, denn die Qualifizierung zu einem begehrten Arbeitnehmer ist heute nicht mehr Sache des Arbeitgebers. Wer hier den Anschluss verpasst, der hat es wirklich schwer. Der weitsichtige Mann bleibt am Ball und finanziert seine Aus- und Fortbildungen notfalls aus der Privatschatulle.

Richtig beschissen sieht es aus, wenn eine Frau mit im Spiel ist. Da wird ein Wohnortwechsel für einen neuen Job zum echten Problem, wenn die Frau davon überzeugt werden muss. Oft müssen Männer regelrecht darum betteln, dass sie einer anderen Stadt arbeiten dürfen. Und ohne finanzielle Behaglichkeit wird jede Frau früher oder später das Weite suchen. Ein schwieriger Spagat. Die meisten Männer in einer festen Partnerschaft machen nach endlosen Diskussionen eben doch das, was die Frau will. Einige Jahre später kommt das böse Erwachen. Die Frau ist weg und der abservierte Mann weint seinen verpassten Chancen nach. Hätte ich nur mal nicht auf das Weib gehört! Dumm gelaufen.

Ein Mann muss bei Frauen feine Antennen haben und wirtschaftlich vor allem an sich selbst denken. Nicht die Frau ist wichtig, sondern die Sicherstellung und Fortentwicklung der eigenen Existenz. Jeder Mann, der auf eine Frau hört, muss sein Risiko kennen, dass er am Ende alleine für sein Handeln verantwortlich sein wird.

Die beste Flexibilität hat der Mann, der von der Frau räumlich getrennt lebt. Er muss nicht erst seine Freundin fragen, ob er umziehen darf. Und wenn die Freundin einen Stapel Vorwürfe ablässt, dann wird es Zeit, diese Dame auszuwechseln. Frauen machen es nicht viel anders. Da können Männer von Frauen einiges lernen. Nur Frauen haben die besondere Gabe, ihren einstigen Traummann skrupellos vor die Tür zu setzen. Der Grund ist immer ein neuer Mann. Frauen trennen sich niemals, ohne einen neuen Prinzen an der Angel zu haben. Das ist moralisch verwerflich, aber legitim.

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