• 23.09.2014

Das Männermagazin

Leutnant Dino kommentiert

Die deutsche Unterhaltslüge

unterhalt

» Artikel vom

Vor einigen Jahren wurde eine große Unterhaltsreform regelrecht bejubelt, nach der die Exfrau mehr eigenverantwortlich denken und handeln sollte. Die Politik suggerierte den Männern, dass sie nach einer Scheidung in der Regel nur noch 3 Jahre lang für die Exfrau aufkommen müssen. Diese Übergangszeit sollte genug sein, damit sich auch eine Frau an ein eigenverantwortliches Leben gewöhnen kann. Das klang damals sehr hoffnungsvoll, denn es schien so, dass die übliche Praxis des lebenslangen Unterhaltes an die Ex Geschichte sein sollte. Nach dem großen Jubel folgten diverse Gerichtsurteile und dann war der Jubel mal ganz fix vorbei.

Viele Männer glauben immer noch, dass der Unterhalt für die Ex auf 3 Jahre befristet wird. Das ist ein Trugschluss, denn der Betreuungsunterhalt für die Ex wird noch immer grundsätzlich unbefristet ohne eine Zeitbegrenzung ausgeurteilt. Das bedeutet, dass der unterhaltspflichtige Mann alle paar Jahre eine Abänderungsklage anstrengen muss, um wenigstens die Unterhaltshöhe stufenweise abzusenken. Nur manchmal gelingt das, denn es gibt nach dem Unterhaltsgesetz viele Ausnahmeregelungen. Ist das Kind schwierig, und das sind wahrscheinlich alle Kinder, dann muss sich Mutti besonders lange und intensiv um die Kindeserziehung kümmern und kann nicht arbeiten gehen. Urteil: lebenslanger Unterhalt.

Es gibt jedoch Möglichkeiten, den Unterhalt tatsächlich zu verkürzen, denn die Familienrichter unterscheiden nach kurzfristigen und langfristigen Ehen. Je kürzer die Ehe, desto kürzer ist auch der Unterhalt. In der Praxis heisst das:

Je früher der Mann die Frau aus der Wohnung wirft, desto kürzer ist die Unterhaltsdauer.

Das klingt sicherlich nicht gerade frauenfreundlich, ist aber die logische Schlussfolgerung aus der Gesetzeslage. Viele Männer denken, dass es vielleicht Sinn macht, mit der frisch geschwängerten Kneipenbekanntschaft eine feste Beziehung einzugehen. Das ist grundlegend falsch. Es ist billiger, die Schwangere erst gar nicht in die Wohnung aufzunehmen und sofort die Trennung zu vollziehen. Die Unterhaltsdauer könnte dadurch erheblich verkürzt werden. Es macht unterhaltstechnisch keinen Sinn, sich auf eine Beziehung einzulassen, die von vornherein zum Scheitern verurteilt ist. Dabei müssen die Frauen gar nicht rumheulen, dass der Mann ein mieser Hund ist, denn sie hätten auch die "Pille danach" oder eine Abtreibung wählen können. Beides ist legal und welche Frau möchte schon ein Kind von einem verantwortungslosen Mann. In Wirklichkeit geht es den meisten Frauen darum, mit Hilfe des Kindes vom Erzeuger/Vater lebenslangen Unterhalt zu kassieren. Mutti muss dann nicht mehr arbeiten gehen. Ein Kind ist vergleichbar mit einer lebenslangen Rente.

Moral und Gewissen sind bei Trennung und Unterhalt nicht gefragt, denn dabei geht es knallhart nur ums Geld. Der erste Abzocker ist der Anwalt und gleich danach kommt die Exfrau. Der Mann wird wie eine Zitrone ausgepresst und oftmals sogar geschlachtet.

Eine Heirat bedeutet ein unkalkulierbares finanzielles Risiko.

Wer mit einer Trennung von seiner geliebten Ehefrau liebäugelt, der sollte folgende Sofortmassnahmen ergreifen:

1.) Alle Konten abräumen und den Dispokredit voll ausschöpfen.
2.) Alle Lebensversicherungen, Sparverträge, private Rentenverträge etc. kündigen und zu Bargeld machen.
3.) Alle Wertsachen verkaufen.
4.) Vom eigenen Lohn einen monatlichen Betrag abzweigen und für "schlechte" Zeiten sichern.
5.) Das gesamte Bargeldvermögen einer Vertrauensperson übergeben und sicher deponieren. Niemals auf das eigene Konto einzahlen oder bei der Bank lagern.
6.) Nach einigen Monaten die Frau hinaus werfen oder selbst den Hasenfuss machen.

Wichtig ist, dass man immer den vollen Zugriff auf das Vermögen behält, wo die geliebte Ehefrau so schnell nicht heran kommt. Wer der Exfrau Geld geben will, der kann es zu einem späteren Zeitpunkt immer noch tun. Wenn die Frau erstmal die Kohle einstreicht, dann kriegt der Mann nichts und alles ist verloren. Fairness und Gerechtigkeit darf ein Mann von keiner Frau erwarten. Deswegen kann die Frau mit ruhigem Gewissen geprellt werden. Das ist im Übrigen auch nicht strafbar. In der Ehe gibt es keinen Diebstahl!

Dass eine Ehe nicht gut läuft, das kann an Kleinigkeiten bemerkt werden. Im Bett werden bestimmte Sexpraktiken nicht mehr ausgeführt; die Frau ist zu oft bei ihrer Freundin oder sie ist nur am Meckern. Wer feine Antennen besitzt, der sollte bei diesen Anzeichen sofort handeln. Frauen sind sehr gefühlvoll und wollen ihren neuen Freund und Stecher nicht mit dem eigenen Ehemann betrügen. Frauen besitzen diese skurrile Logik. Blöd sieht es für die Frau dann aus, wenn der neue Lover einfach nur sein Rohr reinigen wollte und die Alte nachher sitzen lässt. Dann kommt Mutti, vollgepumpt mit fremdem Sperma, wieder zurück und macht einen auf liebe Ehefrau. Viel Spass beim Muschilecken. Manche Männer erfahren erst dann, dass die eigene Ehefrau fremd gegangen ist, denn der Geschmack ist einfach anders.

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