• 26.03.2017

Das Männermagazin

Leutnant Dino kommentiert

Ich liebe schöne Frauen

ass

» Artikel vom

Mein Freund aus dem Ruhrpott hat sich angekündigt und ich versprach ihm, dass ich meine platonische Freundin der Extraklasse mitbringen werde, damit er endlich mal sieht, wie eine richtige Münchner Frau aussieht. Nun sind in München nicht alle Frauen brauchbar oder ansehnlich, aber ich umgebe mich jedenfalls nicht mit Trümmern. Meine Begleitung ist unter 25 und eine ehemalige Deutsche Meisterin. Neben ihren makellosen Zähnen und glasklaren Augen hat sie einen Körper, der in der Tat seinesgleichen sucht.

Ich sagte ihr, dass sie sich besonders heiß anziehen soll, damit mein Kumpel das Sabbern bekommt. Als ich sie abholte, bliebt mir im ersten Augenblick selbst die Spucke weg und dann merkte ich, dass ich etwas neben der Rolle war. Ok, es war ziemlich warm, knapp 30 Grad, aber musste es wirklich ein so kurzes und dünnes Kleidchen sein? Nein, dieser Fetzen Stoff hing nicht an ihrem Körper, er klebte an ihrer Haut. Zum Glück habe ich mich nach einigen Minuten an diesen wunderschönen Anblick gewöhnt und war damit wieder in der Lage, ein Auto sicher durch den Straßenverkehr zu steuern. Mein Kompliment, dass ich zum Glück heute früh bereits Sex mit dem weltbesten Menschen hatte, um gut über den Tag zu kommen, nahm sie mit einem wohlwollenden Nicken zur Kenntnis. Wir reden immer ganz offen über alles.

Nun genieße ich die Gesellschaft dieser attraktiven Frau und beobachte dabei die vorbeiziehenden alten Weiber mit ihren gelangweilten Männern im Schlepptau, wie sie mir verachtende Blicke zuwerfen. Die Männer dagegen beneiden mich um diesen scharfen Zahn. Nun wissen sie zwar nicht, dass es sich um eine rein platonische Angelegenheit handelt, aber das macht ja nichts. Die Suggestion ist eben alles. Ich bin jedenfalls immer bestens gelaunt, wenn das Häschen bei mir ist.

Mein Kumpel war begeistert und wir ließen uns beim Schlendern durch die Münchner City etwas zurückfallen, um das Schweben des Traumgesäßes unserer Begleiterin in Ruhe zu beobachten. Ja, so soll und muss ein Hintern aussehen und sich bewegen. Auf unser Kompliment, dass wir etwas Vergleichbares noch nie gesehen haben, bekamen wir lapidar zur Antwort: Ja, ich weiß. Nun ist dieser Knaller aber auch eine Frau, die es nicht gewohnt ist, Rechnungen über 10 Euro selbst zu begleichen. Nichts ist umsonst im Leben, aber ich mag sie trotzdem.

Jedenfalls sind wir durch München geschlendert und die Stadt war brechend voll. München eben. Voller Touristen. Um in Ruhe einen Kaffee mit Kuchen zu genießen, sind wir in den Bayerischen Hof gegangen. Das bekannteste Hotel in München. Der Service ist wirklich perfekt und der Zwetschgendatschi war grandios. Ich musste ausnahmsweise zwei Stücke essen. Frischer selbstgebackener Kuchen ist immer noch etwas Besonderes. Über den Preis von 5,60 € muss man sicher nicht diskutieren, wenn es denn schmeckt.

In der Stadt kaufte ich mir noch ein paar Haferl, da meine Schuhe für die Lederhose durchgelatscht sind. Eine Lederhose ziehe ich gerne an, obwohl ich kein Bayer bin. Das juckt mich überhaupt nicht und ich mache es wie die Amerikaner. Was interessiert mich die Meinung anderer, wenn es mir gefällt? Das ist mein Motto und so kleide ich mich, wie ich es will.

Schließlich landeten wir am Abend in einem Gasthaus. Ich habe es zuerst nicht so recht gecheckt, dass man mich etwas komisch anschaute und ging davon aus, dass meine besonders attraktive Begleitung der Grund war. Ein Blickfang eben. Die Kellnerin kam und ich schaute natürlich nur auf ihre dicken Möpse, die aus dem Dirndl hervorschauten. Das waren prächtige Dinger und ich fragte die Kellnerin, ob sie es stören würde, wenn ich mit ihrem Busen spreche. Nein, überhaupt nicht, sagte sie. Prima, nichts Anderes habe ich erwartet. Ich bestellte ein Radler ohne Alkohol und sie erklärte mir etwas ausgiebig, warum sie so ein Radler nicht bringen kann. Ok, macht ja nichts, dann nehme ich mal ausnahmsweise ein Radler mit Prozenten.

Beim Essen ich bin stets etwas wählerisch und sehr kritisch. Das Kaninchen würde ich gerne essen und fragte die Kellnerin, ob es eingelegt wurde, damit es nicht zu stark nach Wild schmeckt. Kaum gefragt, rannte sie in die Küche. Es sei alles so, wie ich es wünsche, war ihre Antwort. Ok, einmal Kaninchen. Auf dem großen Teller sah das Kaninchen nun doch etwas schmächtig aus und ich murmelte das vor mich hin. Nach gefühlten drei Minuten wurde mir eine Extraportion Kaninchen gebracht. Ohne Mehrkosten. Das habe ich noch nicht erlebt und machte mich sprachlos. Das Essen war vorzüglich und ich wurde mehr als satt. Nach dem Zahlen ging ich durch den Gang und rechter Hand standen einige Servierinnen und Kellner. Alle schauten mich an. Ich schaute zurück und dachte mir nichts dabei. Hinterher ist mir eingefallen, dass sie mich wohl erkannt haben müssen. Anders lassen sich diese Megaportion und der Superservice nicht erklären. In einem Münchner Hotel ging es mir ähnlich. Nach nur einem Tag sprachen mich alle schmunzelnd beim Namen an. So klein ist manchmal die Welt.

Da mir die Kellnerin ausgesprochen gut gefallen hat, flirtete ich was das Zeug hielt. Binnen weniger Minuten war ich im Bilde, checkte physisch ihre Hände und steckte ihr meine Telefonnummer zu. Vielleicht meldet sie sich und wenn nicht, dann ist es auch gut. Eine großartige Liebe für einen begrenzten Zeitabschnitt kann durchaus so beginnen. Wer weiß das schon?

Wer mit einer schönen Frau weggeht, hat manchmal auch die Arschkarte gezogen. Es regnete jedenfalls und ich spannte ganz lässig meinen Regenschirm auf. Blöd nur, dass der nicht groß genug war, um das Mäuschen und mich trocken zu halten. Und so habe ich mich als Kavalier dafür entschieden, den Regenschirm über ihren Knackhintern zu halten während meine rechte Schulter den vollen Regen abbekam. Bei der Nähe zu diesem Brüller, was mich unachtsam werden ließ, habe ich eine Pfütze nicht gesehen und mein rechter Schuh lief voll Wasser. Ich maulte die ganze Zeit rum, was ich für ein Waschlappen sei und nun der Diener einer Frau bin, die noch nicht mal mir gehört. So bescheuert kann eben nur ich sein. Das Leben als Kavalier ist wirklich nicht mein Ding.

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