• 20.06.2024

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Das Wesen des Menschen I

weib

» Artikel vom

Gastautor: Küstenkerl
Sex und Geld regieren die Welt

Alles Evolution

Jedes Lebewesen auf unserem Planeten agiert unter zwei Prämissen:
a) Selbsterhalt
b) Arterhalt
Menschen leben seit rund 300.000 Jahren innerhalb der natürlichen Ordnung auf der Erde:

Gott (Schöpfung/Natur) => Mann => Weib => Kind

Gerät diese Ordnung durcheinander, ist die weitere Existenz der Gattung Mensch in ihrer Umwelt bedroht.

Widmen wir uns also dem Arterhalt des Menschen: Den grössten langfristigen Erfolg zur Erhaltung der eigenen Art verspricht die Aufteilung in zwei Geschlechter. Durch immer wieder neue und andersartige Rekombination des beteiligten Erbgutes wird eine Varianz innerhalb der Art erzeugt, welche grössere Resistenz gegen Lebensbedrohungen wie z.B. Seuchen, Wetterphänomene, und weitere Umwelteinflüsse bewirkt.
Der grösste Unterschied zwischen Mann und Frau ist nicht die Andersartigkeit ihrer äusseren und inneren Geschlechtsorgane, sondern die Anzahl und Grösse ihrer Geschlechtszellen. Während der Mann täglich zig Millionen Spermien herstellen und verteilen kann, können bei der Frau, nimmt man die theoretische Schwangerschaftsmöglichkeit als Messstab, lediglich und auch nur im drastischsten Falle zirka 24 ihrer Eizellen zum Einsatz kommen. In wohlhabenden Ländern bleibt es meist bei wenigen, immer häufiger nur einem einzigen oder gar keinem Kind.
Das System hat Konsequenzen für den Phänotyp, das Verhalten, die Denkweise und die Lebensstrategie der jeweiligen Geschlechter, insbesondere in ihrem fruchtbaren, also jungen Alter.

Strategien der Fortpflanzung

Der Mann steht in ständiger Konkurrenz zu anderen Männern, weil er auf dem sexuellen Markt eine inflationäre Ware anbietet.
In primitiven Gesellschaften (und in Kriegszeiten) handelt er infolgedessen rabiater und spielt falsch, indem er seine Konkurrenten übervorteilt, verletzt oder sogar tötet und eine junge, fruchtbare Frau, wenn sich die Gelegenheit bietet, vergewaltigt oder sexuell versklavt.
In modernen Gesellschaften ist dieses Verhaltensmuster abgelöst durch Schaumschlägerei, Blendung durch Versprechen, Anbiederung an die Frauenwelt. Der 'rosa Pudel', welcher über jedes Stöckchen springt, welches ihm eine seiner Angebeteten hinhält, ist das ubiquitäre Phänomen unseres Zeitgeistes.
Die Frau wiederum verhält sich nach aussen zurückhaltend und streng selektierend während ihrer (im Vergleich zum Mann) relativ kurzen Phase ihrer Fruchtbarkeit, denn sie trägt die gesundheitliche Hauptlast der Fortpflanzung. Während der Schwangerschaft und in den ersten Monaten nach der Geburt ist sie auf die Hilfe ihrer Mitmenschen angewiesen, und auch für die Aufzucht der Kinder wird sie in den ersten Jahren zuständig sein. Von einem Mann erwartet sie deshalb:
Ressourcen (Gehalt oder Vermögen),
Zeit (Aufmerksamkeit),
Prestige (Ansehen oder hohe Stelle in der Rangordnung) und Stärke oder Attraktivität (Gesundheit und Schutz).
Sie ist es, die gewährt, was auch funktioniert, solange ihr wohlgesonnene Männer, die im Bund auch Völker oder Staaten sein können, für die Einhaltung der Spielregeln sorgen.
"Frauen nutzen die Freiheiten, welche Männer ihnen gewähren.

Sexueller Marktwert

Jeder Mensch hat seinen sexuellen Marktwert, auch du. Die Kriterien sind bei Männern und Frauen verschieden und persönliche Vorlieben beeinflussen zusätzlich die Partnerwahl, doch bei Fortpflanzung ist die Natur eindeutig:
Männer bewerten Frauen hauptsächlich nach Alter, Optik und hauswirtschaftlichen Fähigkeiten; Frauen wiederum legen Wert auf finanzielle Situation, Status, Versorgerqualitäten und natürlich auch Optik.
Frauen sind im Schnitt mit 23 am attraktivsten sind (keine Kinder mehr, aber auch noch nicht verbraucht), während Männer den Höhepunkt der Attraktivität erst mit 38 erreichen (Karriere auf Schiene, Einkommen gut, Flausen aus dem Kopf).
Die SMV-Kurve ist auch der Grund, warum es Frauen gelingt, in jungen Jahren die Hypergamie in eine Heirat münden zu lassen. Sie selbst sind am Höhepunkt ihrer Attraktivität, der Mann aber noch nicht. Daher können sie zuschlagen und mit der Heirat einen Lock-In-Effekt ("Einsperreffekt" = der Mann kann nicht mehr raus) erzielen. Bei Heiratsabsicht müssen sie auch zügig entscheiden, denn die jüngere Konkurrenz rückt jeden Tag nach und es gilt:
"Es gibt Jugend ohne Schönheit, aber keine Schönheit ohne Jugend!"
Ist erst einmal der Ring am Finger, dann ist es auch egal, ob die eigene Attraktivität später sinkt. Die Sache ist für sie geregelt, sie ist versorgt.

Partnerwahl
"Frauen sind die einzige Beute, die ihrem Jäger auflauert!"

Die unterschiedlichen Voraussetzungen fortpflanzungswilliger Menschen sorgen für grundverschiedene Verhaltensmuster bei der Partnerwahl. Der limitierende Faktor sind die Eizellen, darum entscheidet die Frau, und diese entscheidet sich eher für einen vielversprechenden Befruchter mit vielen Ressourcen und starkem Auftreten. Da alle Frauen so denken, sind nur wenige Männer im Fokus, die meisten hingegen uninteressant. Im Zweifel teilen sich lieber einige Frauen einen Alpha-Mann, als mit einem Beta-Pudel vorliebzunehmen, zumindest bei der Wahl des Sexualpartners. Männer sind nicht ganz so wählerisch, sie freuen sich notfalls auch über einen Brutreaktor, soweit er gesunden Nachwuchs verspricht. Doch selbst dieser will umworben werden.
Da der Kampf um fruchtbare und paarungswillige Weibchen unter freien Bedingungen sehr viele Ressourcen der Männer bindet, hat sich, vor allem aus ökonomischen und sicherheitsbezogenen Gründen, fast überall die monogame Zweierbeziehung als gesellschaftlich akzeptiertes "Best Practice Modell" durchgesetzt. In dieser Konstellation war und ist der Nachwuchs am besten zuzuordnen und die Weibchen sind auf Dauer wirtschaftlich versorgt, notfalls wird eine Mitgift draufgelegt. Es waren und sind politisch, ökonomisch und kulturell die Kulturen weltweit am erfolgreichsten, in denen die heterosexuelle Monogamie das prägende Kennzeichen der Gesellschaft ist. Die "Ehe" stellt daher nachweislich jene Konstruktion dar, von der die Menschen auf lange Sicht am meisten profitieren.

Aussereheliche sexuelle Aktivitäten ("Ehebruch") und Liebschaften bedeuteten immer grosse Gefahr für den Bestand der Ehe und Familie, sie stehen grösstenteils unter Strafe und moralischer Ächtung. Paradoxerweise wirkt das "älteste Gewerbe der Welt" stützend für die Ehe, denn wenn ein Mann seinem Trieb folgt und aussereheliche Abenteuer anstrebt, ist das am gefahrlosesten im Freudenhaus möglich; dort drohen keine Konsequenzen.
Für die Frauen war und ist ihre Sexualität überwiegend an die Ehe gebunden, da sie ganzjährig empfängnisbereit sind. Das Risiko einer Schwangerschaft aus einer ausserehelichen, intimen Bekanntschaft ist daher entsprechend klein. Trotzdem gab und gibt es natürlich auch bei den verheirateten Frauen Befruchtungen, die nicht vom Ehemann stammen. Wir wissen aus breit angelegten Studien, dass bei ca. 10 % (andere: 20 %) der ehelichen Kinder der vermeintliche Vater gar nicht der wirkliche ist:
"Mother's baby, father's may be."
Aufgrund der geschilderten biologischen und sozialen Gegebenheiten entwickelte sich überall auf der Welt eine je nach Kultur mehr oder weniger strenge Sexualmoral, die meistens von den jeweiligen Religionsbeauftragten überwacht wurde. Sexuell freie Gesellschaften wurden von ökonomisch und damit auch kriegerisch erfolgreicheren verdrängt, in welchen die weibliche Urkraft namens Sexualität gezähmt war.

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