• 15.01.2017

Das Männermagazin

Leutnant Dino kommentiert

Wenn das Kondom gefressen wird

kondome

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Es ist nicht neu, dass Kondome vor vielen Krankheiten schützen. Jeder weiß das und die Anwendung ist ganz einfach. Die auserwählte Sexualpartnerin streift das Kondom einfach mit ihrem Mund über den erigierten Penis und schon kann es losgehen. Beine breit oder von hinten aufgebockt, rein damit, abspritzen, fertig. Danach wird der halbstarre Stift heraus gezogen und das vollgerotzte Kondom im Bad entsorgt, damit das wertvolle Sperma nicht zweckentfremdet werden kann. Begrüßenswert ist die künftige Perspektive, dass junge Mädchen die professionelle Benutzung eines Kondoms in der Schule erlernen. Dann können Jugendliche den schnellen Stich in der Pause oder nach Schule sicher praktizieren. Ein Hoch auf die sexuelle Freizügigkeit. Früh übt sich eben, wer den Penis professionell bearbeiten will. Anstatt Hausaufgaben zu machen, vögeln fast noch Kinder auf dem Sofa im Wohnzimmer.

Nun ist die Benutzung eines Kondoms auch in Afrika bekannt, wo die höchste HIV-Infektionsrate grassiert. Es wird dort aber wenig bis überhaupt nicht genutzt. Frauen wie auch Männer sprechen davon, dass das Kondom zwar auf dem Penis war, aber beim Vögeln einfach verschwand. Das Kondom wurde gefressen, so der afrikanische Mythos. Die Wahrheit ist eigentlich nebensächlich, denn das Ergebnis ist tödlich. Die Ansteckung mit HIV bedeutet in Afrika wegen fehlender Medikamente meist den sicheren Tod.

Die westlichen Aufklärer tingeln seit Jahren durch Afrika und preisen das Kondom als die Lösung aller Probleme an, damit das Ficken mit möglichst vielen Geschlechtspartnern nicht im Sterbebett endet. Der Erfolg ist eher mäßig, zum Teil hat sich gar nichts geändert.

Uganda jedoch, das Land mit der ehemals höchsten HIV-Infektionsrate Afrikas, geht erfolgreich einen anderen Weg. Kondome wurden zwar bisher durch die Aufklärung vermehrt verwendet, aber die Ansteckungsrate blieb auf hohem Niveau. Nun probierte die ugandische Regierung eine ungewöhnliche Taktik aus. Sie übernahm die Empfehlungen der Kirche und propagierte Enthaltsamkeit und Treue. In den Schulen wurde intensiv darüber und über die Gefahren der sexuellen Freizügigkeit aufgeklärt. Ein Kondom ist in der Praxis eben kein 100%iger Schutz, sondern nur die gegenseitige sexuelle Treue. Herumhuren, die Nachbarinnen vögeln oder Sex gegen Hausaufgaben abschreiben, das wurde verdammt. Es ist erstaunlich, dass Uganda mit dieser Kampagne große Erfolge feiern konnte. Die einst hohe HIV-Ansteckungsrate fällt stetig.

Auch die westliche Welt bemüht sich rührend um die HIV-Infizierten in Afrika, indem sie diese mit Medikamenten versorgt. Unglaublich hohe Summen an Hilfsgeldern fließen jährlich dorthin, aber nur wenige Menschen können effektiv mit wirksamen Medikamenten versorgt werden. Das liegt daran, dass diese Hilfsgelder an die Bedingung geknüpft sind, westliche Medikamente zu hohen Preisen abzunehmen. Wirtschaftlich ist die Vorgehensweise der Geberländer verständlich, aber dann darf man sich nicht als humanitärer Retter Afrikas aufspielen. Nur wenige Afrikaner können wirksam medizinisch versorgt werden. Das ist ein Fakt.

Eine kleine Pharmafirma im Kongo produziert und vermarktet seit Jahren auf der Grundlage eines thailändischen Patents ein hoch wirksames HIV/AIDS-Medikament. Nur 40 US-Dollar monatlich kostet die Behandlung eines HIV-Kranken mit diesem Produkt. Nun möchte man meinen, dass dieses Pharmaunternehmen mit der Produktion kaum nachkommt, aber das ist nicht so. Die afrikanischen Regierungen sind vertraglich an westliche Medikamente gebunden und dürfen keine günstigen, heimischen Präparate einkaufen. Business steht über allem, die Anzahl der geretteten Menschenleben scheint nicht so wichtig zu sein. Natürlich sprechen Nehmer- und Geberländer sehr ungern über diese skandalösen Vorgänge.

Zurück zu Uganda. Die Besinnung auf die Werte der Ehe und das Aufleben der sexuellen Moral haben beachtliche Erfolge erzielt. Sicher ist die Kirche in vielen Punkten höchst umstritten und oft nicht zeitgemäß, aber in Sachen Ehe ist sie die Nummer 1. Keine andere Einrichtung plädiert so unnachgiebig für die Werte der Ehe.

In Deutschland ist an diese Werte nicht mal zu denken, weil Frauen nach wie vor auf ihre persönliche Freiheit pochen, den angeblich lebenslänglichen Ehevertrag nach Belieben aufzulösen. Gesetze helfen ihnen dabei tatkräftig. Niemand darf sich wundern, dass Geschlechtskrankheiten bei uns auf dem Vormarsch sind. Das ist der Preis der Untreue und der ständig wechselnden Geschlechtspartner. Immerhin sind bis zu 20% der jungen Frau mit Chlamydien infiziert.

Die Untreue in der Ehe und die damit oft verbundene Scheidung sind wirtschaftlich gewollt. Heerscharen von Anwälten und Familienrichterinnen leben prächtig davon, dass sie sich fürsorglich um das Wohlergehen der unglücklichen Frauen kümmern. Sie verhelfen diesen Damen ja nur zu ihrem Recht, natürlich auf Kosten anderer. Doch die persönliche Freiheit der Frauen hat ihren Preis, der fällig wird, sobald die persönliche sexuelle Revolution altersbedingt zu Ende ist. Dann sitzen diese Damen wenige Jahre nach Scheidung vor dem Fernseher und flennen, weil sie alleine mit ihrem Kätzchen die kühlen Herbstabende verbringen müssen. „Pretty Woman“ läuft in Endlosschleife und unzählige Taschentücher werden voll gerotzt. Frauen erkennen darin ihr eigenes Nuttenleben, aber es kommt kein Traumprinz mit viel Kohle, der sie erlöst. So bleibt der Traum von der ewigen Liebe und Ehe nur ein Traum. Mehr nicht. Schuld ist natürlich immer der Mann, wer sonst. Frauen sind in allen Lebenslagen unschuldig.

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