• 20.01.2017

Das Männermagazin

Leutnant Dino kommentiert

Das Blackberry Passport ist seiner Zeit voraus

blackberrypassport

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Sehnsüchtig habe ich auf das Blackberry Passport gewartet. Blackberry hat die Produktion aus Angst gering gehalten und war über die hohe Nachfrage überrascht. Es sind nur wenige Exemplare im Handel verfügbar und der Preis liegt bei ca. 550,- bis 600,- €.

Ich stehe auf eine Tastatur, denn das Tippen geht damit viel besser. Deswegen sind Tastaturen auch für die Desktop-PCs physisch. Die Fehlerquote ist einfach geringer und nichts geht über ein zielsicheres Tippen auf Tasten mit definiertem Druckpunkt. Das Rummfummeln auf einen Touchscreen ist unmännlich.

Ich bin von einem Blackberry Q10 mit kleinem Bildschirm nun auf das Passport umgestiegen. Die Größe des Blackberry Passport ist riesig und die Bildqualität steht gegenüber anderen Herstellern in nichts nach. Im Gegenteil. Der Bildschirm vom Passport ist knackscharf mit schönen, natürlichen und kräftigen Farben. Kein Bildschirm zeigt diese ausgewogene Qualität.

Wie der Name es sagt, die Größe des Blackberry Passport entspricht der eines Reisepasses. Die Quertz-Tastatur ist breit und selbst für dicke Finger geeignet. Die Sonderzeichen werden auf dem Touchscreen angezeigt. Nach einem Tag der Nutzung tippt man zielsicher und hat sich easy daran gewöhnt.

Die Geschwindigkeit des Passport ist enorm und alle Apps laufen nicht nur flüssig, sondern öffnen sich rasend schnell. Das ist durchaus verblüffend. Der Akku hält bei intensiver Nutzung locker mindestens 1,5 Tage durch und das dürfte ein Spitzenwert sein.

Der bisherige Nachteil mangelnder Apps für Blackberry hat sich nun in Luft aufgelöst. Dank einer Amazon App sind nun viele Android-Apps verfügbar, die automatisch ohne Tricks und Kniffe installiert werden können. Das ist ein echter Fortschritt von Blackberry.

Ich schwärme für das Blackberry Passport, denn es sieht nicht nur fantastisch aus, sondern ist vom Design hochwertig und vom Feinsten. Es wurden nur edle Materialen verarbeitet. Damit sieht es hochwertig aus. Wer sich im Vergleich das Samsung Note 4 anschaut, der wird enttäuscht sein. Es sieht billig aus und das Gehäuse ist es auch wirklich. Nun mag im Note 4 viel Power drinstecken, aber das Blackberry Passport ist gefühlt deutlich schneller. Zudem werden die neuesten Nachrichten kompakt im Blackberry-Hub angezeigt. So gehen keine neue Information verloren. Damit kann Samsung nicht dienen. Die Koreaner scheinen den Anschluss verloren zu haben.

Nun dürfte klar sein, dass ein Samsung Smartphone eher ein Mittelklasse-Smartphone ist, aber keinesfalls zur Oberklasse oder gar Spitzenklasse gehört. Dafür sieht es einfach zu ärmlich aus. Wie eine Tüte vom Aldi. Einfach und praktisch, mehr nicht.

Bei Apple sieht es nicht viel besser aus. Zwar sind das Design und die optische Qualität besser als bei einem Samsung, aber es ist und bleibt ein Weiberhandy. Welcher gestandene Mann nutzt Dinge, die Weiber lieben? Fahren wir Männer etwa einen Renault Twingo oder einen Opel Corsa? Nein, niemals. Wir fahren richtige Autos und keine Schwuchtel- oder Weiberkarren. Und so sieht es beim Smartphone auch aus. Das iPhone gehört in die Mülltonne und wer ein neues Smartphone braucht, der sollte mit dem neuen Blackberry Passport liebäugeln.

Blackberry hatte das alte Problem, dass es keinen Equalizer für die Musik-App gab. Das ist nun endlich gelöst und verfügbar. Mich stört beim Betriebssystem OS 10 lediglich, dass unterschiedliche Email-Accounts in einem Account zusammenlaufen und nur im Hub angezeigt werden. Eine zusätzliche App gibt es nicht und einen Link oder Lesezeichen kann man nicht auf der Startseite ablegen. Das ist meine subjektive Meinung. Für mich ist das Blackberry hochmodern und lässt kaum Wünsche offen.

Durch den großen Bildschirm ist die Tastatur recht breit. Die Bedienung der Tastatur geht nur beidhändig. Wer mit einer Hand tippen will, sollte auf das Blackberry Q10 umsteigen, muss aber mit einem kleinen Bildschirm lesen. Beides kann der Nutzer eben nicht haben. Das ist keine Kritik, sondern die technische Logik.

Ich habe die Schriftgröße bei meinem Passport auf 11 gesetzt, so dass ich die Texte einfach leichter und besser lesen kann. Die automatische Rechtschreibkorrektur habe ich ausgeschaltet, denn diese Weiberfunktion nervt ein wenig. Die Wortvorschläge werden zwar immer noch angezeigt, aber ich füge die Vorschläge lieber selbst ein. Dadurch ist die Fehlerquote praktisch bei null. Die persönlichen Einstellungen muss jeder für sich selbst finden und das Einstellungsmenü ist sehr übersichtlich.

Das Einrichten meines Blackberry Passport dauerte keine 5 Minuten. Kalender, Email und Kontakte waren blitzschnell synchronisiert. Der interne Speicher liegt bei 32 GB und ich habe noch eine SD von 32 GB eingeführt. Diese Speichergröße ist mehr als ausreichend.

Mein Fazit: Das Blackberry Passport ist das modernste Smartphone, das derzeit auf dem Markt verfügbar ist. Das Design ist edel und hochwertig. Da gucken Samsung und Apple ziemlich blöd und werden große Mühe haben, diese exzellente Qualität jemals zu erreichen.

Selbst die originale Blackberry Schutzhülle ist so hochwertig, das die Schönheit des Passport nochmals gesteigert wird. Die knapp 30 Euro teure Schutzhülle ist ein Highlight.

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