• 25.03.2017

Das Männermagazin

Leutnant Dino kommentiert

Die große Welt der Singles

bautznersenf

» Artikel vom

Ich sitze im Einkaufscenter Riem-Arcaden in München in einem italienischen Café. Vorher habe ich einige Kleinigkeiten besorgt und da Einkaufen mich immer stresst, musste ich eine kleine Verschnaufpause einlegen. Ich bestelle mir einen Milchkaffee, der auch prompt serviert wird. Der Kellner ist auf Zack und ich nippe am Kaffee.

Wenige Minuten später setzen sich am Nebentisch zwei Frauen hin. Ich schätze deren Alter auf Ende 30, passend zu meinem Beuteschema. Zwar sind die Augen schon faltig, aber man erkennt daran die Lebensfreude oder den möglichen Frust. Nein, die Augen waren gut dabei. Klar checke ich mit meinem geschulten Blick zuerst den Body, denn Frauen ohne erkennbaren Busen fallen bei mir durch. Auch die Hüfte muss deutlich erkennbar sein. Ok, die Grundvoraussetzungen passten. Also habe ich die Leine meiner Hündin etwas gelockert und weil sie auf Frauen steht und sich über jede Streicheleinheit freut, war der Kontakt schnell hergestellt. Nach wenigen Minuten saß ich mit am Tisch. Meine Hündin ist eine echte Aufreißerin und wenn bei mir nichts geht, dann setze ich sie als Geheimwaffe ein. Das klappt immer.

Nun saßen wir zu dritt am Tisch und plauderten über Hund, Wohnung, Shopping und was abends gegessen wird. Schnell war klar, dass die eine Frau verheiratet und die andere, wie soll es anders sein, geschieden ist. Das Männerbild der beiden war jedoch nicht besonders wohlwollend, denn sie beklagten sich gleichermassen über die Faulheit der Männer im Haushalt und dass sie sich immer bedienen lassen wollen. Das ist mein Lieblingsthema, denn wozu sind Frauen sonst da. Wenn Frauen keinen aufregenden und verantwortungsvollen Beruf wie der Mann haben, können sie eben nur im Haushalt glänzen. Meine Meinung entfachte gleich die ewig sinnlose Diskussion, dass der Mann sich um die Frau kümmern muss und Frauen würden die vielen kleinen Aufmerksamkeiten lieben. Ja, wir Männer würden Aufmerksamkeiten auch lieben, aber wir bekommen diese Annehmlichkeiten eben nicht. Da unterscheiden sich beide Geschlechter kaum.

Mein Standpunkt, dass ein Partner nicht der Hauptbestandteil des Lebens sein darf, kam nicht gut an. Logisch, denn Frauen wollen den Mann isolieren und für sich komplett vereinnahmen. Er soll wie ein Junkie abhängig sein und an der unsichtbaren Leine der Frau laufen. Das hat mit einem eigenen selbständigen Leben nichts mehr zu tun, aber so denken wohl die meisten Frauen. Nebenbei ist das Einkommen des Mannes das gemeinsame Familieneinkommen, das die Frau nach ihren persönlichen Gesichtspunkten verteilt. Der Mann darf hierbei kein üppiges Taschengeld erwarten. Das versteht sich von selbst, so beide Frauen einhellig. Die Familie hat die absolute Priorität und damit meinen die Frauen eigentlich nur sich selbst.

Bei solchen Geschichten bekomme ich immer eine Gänsehaut, denn das Lebensziel eines Mannes kann es nicht sein, eine Frau zu finanzieren und nebenbei noch ihren unterwürfigen Diener zu spielen.

Nein, beide Frauen entsprachen doch nicht meinem Beuteschema, aber auf den Versuch kommt es an. Wer nicht den Mut hat, eine Frau anzusprechen, der kommt niemals zum Stich. Erfolglosigkeit gehört im Leben eines Hunters dazu. Die Erfolgsquote sehe ich bei 10 bis 20%.

Frauen wollen angesprochen werden und nur so dreht sich die Welt. Mich haben Körbe nie weiter gestört, denn eine Frau kann heute liiert sein und morgen ist sie wieder solo. Frauen, die mir sagen, dass sie einen Freund haben, bekommen von mir zur Antwort: „Ja, heute, aber was morgen ist, weißt Du nicht!“ Zumindest kommt der Käfer auf die Liste und wird abgespeichert. Man weiß ja nie, ob und wann man sich wiedersieht.

Die Taktik des Aufreißens muss jeder für sich entwickeln. Da gibt es viele Möglichkeiten. Beim Einkaufen sehe ich an den Produkten, ob jemand Single ist und das ist eine gute Gelegenheit, ein Gespräch anzufangen. Die Doofen rempeln vielleicht den Einkaufswagen an, aber das halte ich für eine schlechte Idee. Ich habe letztens die Senfidee verfeinert. Eine Frau hatte den Düsseldorfer Senf im Wagen und der schmeckt nun wirklich nicht besonders gut. Das sagte ich der Frau und empfahl ihr den guten ostdeutschen Bautzner Senf. Und schon war das Gespräch am Laufen. Ich grinse dabei nicht blöd, bin nicht besonders freundlich und lasse mehr die Frau reden. Ich gehe auf sie ein, indem ich ihre Worte in meine Sätze einbaue. Das mögen Frauen und sie fühlen sich durch diesen kleinen Trick verstanden. Der Rest ist ein Kinderspiel.

Singlefrauen kennenzulernen ist kein Problem. Es gibt mehr als genug davon. In erster Linie sollte es darum gehen, den Hasen fein ins Bett zu legen. Sollte sie sich später als dumme Nuss herausstellen, dann kommt eben die Nächste. So einfach ist das. Nur wer das Anbaggern ausgiebig übt, merkt welche Taktik am besten zieht. Natürlich zieht man diese Nummern nicht in seinem unmittelbaren Umfeld ab, denn nichts ist schlimmer als ein mieser Ruf.

Und natürlich wird man auch als Mann mal von einer Frau entsorgt. Das ist zwar traurig und kann einen Mann treffen, wenn Gefühle im Spiel waren. Aber man kann es auch aus einem anderen Blickwinkel sehen: Man hat sie gut und oft gevögelt und es hat Spaß gemacht. Eine schöne Trophäe.

Aber es gibt genug Frauen, die erlegt werden wollen. Ein Hunter zu werden, ist erlernbar. Nur Mut!

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