• 19.06.2013

Das Männermagazin

Leutnant Dino kommentiert

Polizeifahnder wollten Leutnant Dino schnappen

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» Artikel vom

Am Osterfreitag hat mich mein besonders wohlhabender Freund in Österreich besucht. Er wollte, dass wir in Bregenz ein bisschen auf Piste gehen und eventuell eine unbedarfte Alleinerziehende verführen. Das macht uns besonders viel Spaß. Nun habe ich festgestellt, dass wir keine Kippen haben und so sind wir kurz nach Lindau zur Aral gefahren. Das sind nur wenige Kilometer. Gesagt, getan. An der Tankstelle angekommen sprang ich aus dem Auto, flitzte kurz hinein und dann schnell wieder raus.

Mit Erstaunen habe ich feststellen müssen, dass zwei merkwürdige Gestalten das Auto musterten und mein Freund sah nicht mehr lustig aus. Ich trat ans Auto heran und der eine etwas abgerissene Typ zeigte mir seinen Ausweis während er sagte, dass er ein Polizeifahnder sei. Nun zeigte er den Ausweis so schnell, dass ich ihn nochmal bat, mir diesen zur Ansicht zu zeigen. So schnell kann ich in meinem Alter auch nicht lesen. Er holte den Ausweis etwas genervt heraus und der sah echt aus, obwohl ich noch nie so einen sah. Nun gut. Jedenfalls musste ich meinen Personalausweis zeigen und ich bemerkte, dass ich in Österreich wohne und die Anschrift rückseitig nicht stimmen würde. Der Fahnder telefonierte und belehrte mich, dass ich meinen Reisepass mitführen solle. Ich sagte ihm, dass in meinem Reisepass keine Wohnanschrift vermerkt ist. Eine österreichische Behörde trägt in einen deutschen Pass keinen Wohnort ein. Der Fahnder sagte nichts. Eine Fahndung nach meiner Person lag jedenfalls nicht vor.

Nun war mein Freund dran. Er hatte weder Führerschein noch einen Ausweis dabei, da seine Tasche bei mir zu Hause auf dem Tisch lag. Ich machte den Fahndern den Vorschlag, dass wir zu mir nach Österreich fahren, denn es sind nur 5 Kilometer. Ich würde einen Kaffee ausgeben und dann könne man alle Ausweise kontrollieren und dann immer noch eine Verhaftung durchführen. Mein kleiner Scherz mit der Verhaftung kam nicht gut an. Denn jetzt wurde das Auto näher kontrolliert. Ein Fahnder fragte mich, wo denn die Fahrzeugnummer sei und wir wussten es auch nicht. Wir sollten die Motorhaube öffnen und wir mussten den Hebel aber erst mal suchen. Das war ein wenig peinlich, aber niemand der einen CLS 350 Editon tuning by Kicherer fährt, macht jemals die Motorhaube auf. Der andere Fahnder versuchte telefonisch herauszufinden, wo denn die Fahrzeugnummer sei. Angeblich soll die sich unter dem Beifahrersitz befinden, wo sie aber auch nicht war. Das Auto wurde intensiv durchsucht und ich fragte, wonach man denn suchen würde, denn ich könne ja helfen. Sie sagten nichts darauf. Die Fahrzeugnummer wurde auch nicht gefunden.

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Nach einer halben Stunde war das Spektakel vorbei. Die echten Kriminellen hatten dadurch ausreichend Zeit, irgendwo anders eine Straftat zu begehen, aber Hauptsache wir wurden kontrolliert.

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