• 24.03.2017

Das Männermagazin

Leutnant Dino kommentiert

Männer verkörpern die Kompetenz schlechthin

heros

» Artikel vom

Frauen werden systematisch unterdrückt, jede dritte Frau erfährt in irgendeiner Form Gewalt und sie werden ziemlich oft sexuell belästigt. Im Beruf werden sie gemobbt und bekommen trotz bester Qualifikation nicht den Traumjob. Obendrein bekommen sie nach ihrer Flucht aus einer schrecklichen Ehe nicht die nötigen finanziellen Zuwendungen, um ein sorgenfreies und unabhängiges Leben zu führen. Es macht keinen Sinn alle großen und kleineren Sorgen der Frauen aufzuführen, aber es scheint um die Frauen wirklich schlecht bestellt zu sein. Das Leben als Frau erscheint nicht lebenswert zu sein, doch irgendwie klingt das nach dumm gelaufen.

Andererseits jammern irgendwelche Männerrechtler vor der Kamera, dass Männer angeblich unterdrückt werden. Männer werden durch Frauenquoten ins Abseits gedrängt, Jungen erhalten schlechtere Noten als Mädchen, Väter dürfen nach einer Scheidung ihre Kinder nicht mehr sehen und der Ehegattenunterhalt ist ruinös. Der Mann darf heute kein richtiger Mann mehr sein. Er muss in einer Beziehung Frauenarbeiten übernehmen und obendrein Karriere machen. Diesen Spagat schaffen nur wenige bis gar keine Männer. Das Leben als Mann ist total im Arsch.

Damit dürften wohl beide Seiten hinreichend zitiert sein. Um es ganz klar zu sagen: Beide Seiten stellen Forderungen, die nicht nur unsinnig sind, sondern sich nicht realisieren lassen. Forderungen, egal von welcher Seite, können nur von einer deutlichen und aktiven Mehrheit umgesetzt werden. Nun mögen Frauen eine etwas stärkere Lobby haben, aber sie treten dennoch auf der Stelle. Um es auf den Punkt zu bringen: Überzogene Forderungen stellen Menschen, die den Blick für die Realität und für die Zukunft verloren haben. Das ist reine Energieverschwendung und betrifft die Feministinnen genauso wie die angeblich anständigen Männerrechtler.

Der Erfolg einer Kampagne misst sich nicht daran, wer die skurrilsten Forderungen stellt. Da gibt es jede Menge Beispiele an mehr oder weniger bekannten Figuren in Talkshows, die ein Klagelied anstimmen, wie schlecht es ihnen und ihren Geschlechtsgenossen geht.

Die selbsternannten Sprachrohre von Männern wie von Frauen scheuen die harte Basisarbeit und haben einfach keine Angebote für ihre Klientel. Es mag sein, dass sie gut im lauten Anprangern von Unzulänglichkeiten sind, aber daraus kann niemand einen individuellen Nutzen für sich generieren. Da werden Probleme in allen denkbaren Facetten angesprochen, aber Lösungen gibt es nicht. Man müsste, die Politik müsste, die Gesellschaft müsste, keiner mag das mehr hören.

Was nützt es, wenn im Fernsehen immer und immer wieder das Klagelied gesungen wird, dass der Unterhalt zu hoch ist und die Kinder dem Vater entzogen werden. Ja, das ist schlimm, keine Frage, aber was ist zu tun? Seit Jahren wird die Politik ermahnt und nichts passiert. Seit Jahrzehnten werden Petitionen geschrieben und niemand interessiert das. Dabei sind die Lösungen so einfach, dass sie schon banal sind. Männerrechtler, die nur Forderungen stellen, werden ignoriert, weil sie keinerlei Gefahr darstellen. Wo soll die Gefahr auch herkommen?

Kinder sind ein beliebtes Druckmittel, um Unterhalt zu erpressen und den Papi möglichst lebenslang für irgendwelche Verfehlungen bluten zu lassen. Das ist altbekannt, doch was nützt es, diesen Missstand gebetsmühlenartig vorzutragen? Spannend sind doch nur lösungsorientierte Tipps, wie mit solchen Situationen praktisch und mental umgegangen werden kann. Einfach die Alte abhaken, die Kinder leben nun eben bei Mutti und obendrein gibt es von traumatisierten Männern eben keinen Unterhalt. Das eigene Leben wird nach jahrelangem Familienkoma endlich wieder spannend, wenn Mutti im Quadrat springt und die staatlichen Behörden einige Zwangsmaßnahmen ausprobieren. Wer jedoch etwas Ausdauer hat, der übersteht locker diese kleinen Nadelpiekser in den Hintern. Zur Belohnung wartet die öffentliche Anerkennung, ein waschechter Unterhaltspreller und ein Arschloch zu sein. Das ist Mann heute ganz offiziell, also darf man diese Eigenschaft genüsslich und unbekümmert ausleben.

Männer müssen sich keine Sorgen machen und die Jungs auch nicht. Jungen werden in der Schule benachteiligt. Na und? Das hat im künftigen Berufsleben kaum einen Einfluss, weil Frauen eh keinen Fuß auf den Boden bekommen. Die technischen Berufe sind und bleiben eine Männerdomäne und selbst wenn Frauen sich dorthin verirren, dann gebären sie früher oder später ein Kind, um fortan als Alleinerziehende in Teilzeit beim Bäcker oder an der Wursttheke beim Metzger zu arbeiten. Das ist die Realität. Auch im Studium mögen Frauen vielleicht besser als Männer sein, aber es macht eben den Unterschied, in welcher Fachrichtung. Ein Masterabschluss mit Prädikat in Soziologie ist nichts wert. Da kann eine Frau von Glück reden, wenn sie einen miesen Job als Sozialarbeiterin bekommt. Dagegen verdient ein mittelmäßiger Masterabsolvent im Ingenieurwesen mal so eben 50 Kilo pro Jahr plus einen netten Firmenwagen mit Tankkarte. Ist das ungerecht? Na klar, denn die Masterin mit den besseren Noten verdient deutlich weniger Knete. In der Praxis wendet sich das Blatt einfach zu Gunsten des Mannes. So oder so. Da mögen Frauen laut aufkreischen, aber Soziologinnen gibt es nun mal im Überfluss. Da braucht es kein üppiges Gehalt und keinen Firmenwagen plus Annehmlichkeiten als Beschäftigungsanreiz. Die mit großem Aufwand betriebene Benachteiligung von Jungen ist einfach lächerlich und in der Praxis kaum relevant.

Nun stehen noch der Sexismus und das ganze Gedöns im Raum. Auch hier ist es ganz einfach, den Kontakt zu Frauen soweit herunter zu schrauben, dass die Damen keine Möglichkeit zur Beschwerde oder gar zu einer Anzeige bekommen. Unterschwellig wird das schon lange so praktiziert. Personalchefs greifen lieber auf Männer zurück und Männer vermeiden es bewusst und offensiv, jemals mit einer Frau alleine zu sein. Sei es im Büro, im Aufzug oder im Privatleben.

Das sind alles wirksame Lösungen, die sofort und unverzüglich umsetzbar sind. Da klingen die Forderungen der Feministinnen wie auch der Männerrechtler absolut lächerlich. Das Gejammer ist mittlerweile so abgenutzt, dass niemand mehr zuhört. So sieht der klassische Abstieg von angeblichen heroischen Helden und Powerfrauen aus.

Lösungsorientierte Medien gibt es kaum und die wenigen, die es gibt, werden weder in der Öffentlichkeit genannt, noch in irgendeiner Form beworben. Völlig klar, dass weder Frauen, noch Politiker sich den Rückzug der Männer wünschen. Nicht nur, dass dadurch ein berechenbarer Gegner fehlt, der Rückzug der Männer bedeutet eben auch, sich von Frauen fernzuhalten. Nicht umsonst schießen Partnervermittlungen wie Pilze aus dem Boden und Alleinerziehende werden im Unterschichtfernsehen als reines Lebenselixier angeboten. Nun mag das im Einzelfall kleinere Erfolge bei Frauenverstehern und Muschianbetern erzielen, aber die Masse der Männer ist für diese ruinösen Verlockungen nicht mehr erreichbar. Das ist das Ergebnis harter Basisarbeit. Nur wer an der Basis und mit der Basis gemeinsam arbeitet, kann konkrete Erfolge erzielen.

Diese Basisarbeit leistet fast im Alleingang das Männermagazin. Von Trennung und Familienrecht gebeutelte Männer finden früher oder später den Weg hierher. Sie holen sich nicht nur praxiserprobte Lösungen werbefrei für exakt Null Euro ab, sondern erhalten obendrein eine kräftige Motivationsspritze für ihre Zukunft. Dazu gehören auch die zahlreichen positiven Kommentare, die eine wichtige Funktion erfüllen. Leser helfen anderen Lesern mit ihren Erfahrungen. Das klingt alles sehr einfach und das ist es auch. Lösungen müssen nicht kompliziert sein, das ist das Erfolgsrezept. Das Männermagazin ist so gefährlich, dass Frauen darüber lachen und es als Satire abtun. Sollen sie so denken und das ist auch gut so. Frauen haben so oder so die Arschkarte gezogen.

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