• 22.02.2017

Das Männermagazin

Leutnant Dino kommentiert

Mumu Manu

mumuschwesig

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Manuela Schwesig, eine vor kurzem noch schwangere Frau, will nun ganz besonders skurrile Ideen gesetzlich verankern. Entsprechend der gängigen richterlichen Praxis, schwangere Frauen als nicht geschäftsfähig zu beurteilen, gehört sie eigentlich unter behördliche sowie psychiatrische Aufsicht, damit sie keinen Unsinn anstellt. Nun ist die Bundesfamilienministerin nicht mehr schwanger, aber die Nachwirkungen sind heute noch deutlich zu spüren. Mit ihren unklaren und kindlichen Gedanken flutet sie derzeit die Medien.

Vor Jahren wurde die Vergewaltigung in der Ehe unter Strafe gestellt und das war ein trauriger Moment für die Ehemänner. Kein Wunder, dass mit diesem neuen Gesetz die Eheschließungen rückläufig wurden. Die meisten Ehemänner hatten großen Spaß daran, ihre Ehefrau zu vergewaltigen. So muss es damals gewesen sein, denn noch heute feiern sich die Feministinnen für den großartigen Erfolg dieser Gesetzesreform.

Natürlich konzentrierten sich Männer nach dem Vergewaltigungsstopp in der Ehe auf neue alternative Hobbys. Das Busen-Grabschen, den Finger ungefragt in eine Muschi stecken oder schlichtweg den Zeigefinger einfach durch die Arschritze ziehen. Oder ein bisschen Würgen, um dann in den nach Luft schnappenden offenen Mund den Pimmel reinzustecken. Hoppala, das ist schon eine Vergewaltigung. Kleiner Irrtum. Kann ja mal passieren. Jedenfalls hat Manuela Schwesig nun den Ferkeln unter den deutschen Männern einen Riegel vorgeschoben. Aus und vorbei. Jetzt gibt es das „Nein heißt Nein“ Gesetz und damit ist dieser Spaß nun endgültig vorbei. Kein Grabschen mehr, denn das wird nun richtig teuer. Schade auch. Doch wird der deutsche Mann in den nächsten Monaten sicherlich neue Möglichkeit finden, um Frauen wieder etwas näher zu kommen.

In der Zwischenzeit hat unser blonder Engel, Manuela Schwesig, eine neue Idee aus ihrem Schlüpfer gezaubert. Jetzt sind die Unterhaltspreller dran. Immerhin leben eine Million Kinder in Deutschland, allesamt Kinder von alleinerziehenden Frauen, auf Hartz IV. Es ist traurig, dass die Erzeuger dieser Kinder einfach weg sind. Manche Erzeuger meinen sogar, dass sie keine Rechte hätten und zahlen deswegen nichts. Das sind wirklich richtig miese Väter, die einen Dreck auf ihre Kinder geben. Kinder brauchen doch Geld, damit sie klug und gebildet werden.

Doch Manuela Schwesig hat jetzt eine Lösung gefunden, die ihr zwischen zwei Presswehen in den Sinn kam. Die Unterhaltspreller sind einfach zu zahlreich und frech geworden. Zudem ist mittlerweile flächendeckend bekannt, dass es für Unterhaltspreller keinen Knast mehr gibt. Kein Unterhaltspreller hat mehr Angst vor dem Jugendamt oder vor einer Staatsanwältin. Diese Männer, auch verantwortungslose Dreckschweine genannt, ignorieren schlichtweg die Gesetze. Ja, Manuela Schwesig, gesteht sogar ein lasches Verhalten seitens des Staates ein, aber nun soll damit Schluss sein. Schluss mit dieser Gesetzeslosigkeit.

Ihr Plan ist, Unterhaltsprellern den Führerschein zu entziehen. Das ist eine grandiose Idee, ein Knaller, den wir alle unterstützen müssen. Vorbehaltlos! Denn dann weiß wirklich jeder Mann, wie teuer ihn ein süßes Kindchen und die Mama kommen. Ein besseres Marketing gibt es nicht. Eine klasse Aktion und wertvoller als jede Vergewaltigungskampagne, oder war es Antivergewaltigung? Ist ja egal. Aber an dieser Stelle: Kompliment, Frau Schwesig. Ein sehr kluger und durchdachter Plan.

Nur was würde passieren, wenn säumige Unterhaltspflichtige keinen Führerschein mehr hätten? Was für eine banale Frage. Nichts würde passieren und mehr Unterhalt würde auf gar keinen Fall generiert werden. Das liegt daran, dass ein Großteil der Männer eben wirklich kein Geld hat. Denen ist es so oder so wurscht. Diese Klientel braucht keinen Führschein, weil das Auto schon längst gepfändet wurde oder sie sich keines leisten können. Die Unterhaltspreller mit Kohle, die ihr Erspartes mit vielen Tricks erfolgreich vor den Zugriffen anderer schützen, mieten sich einfach einen Rentner, der den dicken Benz durch die Gegend kutschiert. Das nennt man vornehm Chauffeur. Da spielt ein Führerscheinentzug ebenso keine größere Rolle. Im Gegenteil. Es spült für den Unterhaltspreller sogar noch mehr Geld in die Kasse, weil er die bislang unproduktiven Fahrzeiten nutzen kann, um noch mehr Kohle zu machen. Wer keinen Wagen fährt, wird mehr arbeiten können. Und genau diesen Typen will Manuela Schwesig hart ins Knie schießen. Aber gerade diese Performer haben eben mehr Tricks auf Lager, als ein Blondchen jemals haben könnte.

Ich bin jemand, der genau weiß, wie man Unterhaltsprellern die Kohle abpressen kann. Nur ein Geldfälscher erkennt sofort und zielsicher eine Blüte und wird mit größter Sachkenntnis tolle Gegenmaßnahmen entwickeln können. Und genau so einer wäre ich, eben nur in Unterhaltsangelegenheiten. Wenn Frau Ministerin Schwesig wirklich erfolgreich sein will, dann sollte sie mir eine Offerte überreichen. In jedem Fall sollte ich für den Rest meines kläglichen Lebens von allen Schulden und Unterhaltszahlungen befreit werden. Einen Posten als Staatssekretär halte ich für angemessen und damit wäre auch meine Pension gesichert. Zwei nette persönliche Praktikantinnen verstehen sich von selbst. In diesem Punkt bin ich wie der alte Haudegen Joschka Fischer, nur etwas gründlicher. Und ehe ich es vergesse. Ich brauche auch einen Behindertenausweis, damit ich meinen Lada sicher parken kann. Solche Kleinigkeiten können sicherlich nachverhandelt werden. In vielen Sachen bin ich wie eine Frau. Mich kann man kaufen, wenn denn der Preis stimmt.

Allerdings werde ich wohl lange darauf warten können, denn Politiker halten nur sich selbst für besonders schlau. Eine Fehleinschätzung, weil ein versierter Unterhaltspreller in seinem Fachgebiet stets etwas mehr auf dem Kasten hat. Es ist immer wieder schön festzustellen, dass es keine wirksamen Mittel gegen Unterhaltspreller gibt. Es ist nicht möglich, Männer ohne Straftatbestand in Gut und Böse zu selektieren. Erst muss rechtswirksam eine Unterhaltspflichtverletzung feststehen, bevor Zwangsmaßnahmen eingeleitet werden können. Alles andere wäre Willkür und damit gegen das Gesetz. Ich persönlich habe nichts gegen einen Führerscheinentzug. Im Gegenteil. In einer schönen extralangen S-Klasse lässt es sich prima auf dem Rücksitz arbeiten, während der Chauffeur den fetten Wagen lenkt. Und je mehr ich darüber nachdenke, umso mehr gefällt mir dieser Gedanke. Warum nicht schon heute einen Chauffeur engagieren?

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