• 26.03.2017

Das Männermagazin

Leutnant Dino kommentiert

Nichts ist umsonst

kino

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Ich muss zugeben, dass ich, wenn ich etwas geil bin, nicht auf ein gutes Essen bestehe. Dann gehe ich gleich zur Sexarbeit über, versuche dabei aber in erster Linie mich zu befriedigen. Der Orgasmus einer Frau ist mir persönlich wirklich egal, aber manchmal gelingt er mir ohne mein größeres Zutun. Obwohl ich mehr darauf stolz wäre, wenn ich sagen könnte, dass noch keine Frau bei mir einen Orgasmus hatte. Aber das wäre leider gelogen. Manchmal ist es so und meine Lieblingssprüche entsprechen dann nicht mehr der Wahrheit.

Nun bin zwar ein willensstarker Mann und lasse mir ungern die Butter vom Brot kratzen, aber manchmal falle selbst ich noch auf die bekannten Tricks der Frauen herein. Nach getaner Sexarbeit meinte doch glatt meine Freundin, die jetzt nur noch meine Bekannte ist - dazu komme ich später noch -, dass sie nun das gute selbstgekochte Essen nicht mehr zubereiten müsse, weil die Sexarbeit schließlich schon abgeleistet sei. Da blieb mir doch glatt die Spucke weg. So ist das, wenn Frauen das Männermagazin lesen. Dann lernen auch sie dazu.

Und so ging es beim Kinobesuch weiter. Die Frage, welchen Film man sieht, stellt sich nicht. Logisch, dass ich das festlege, denn ich will am Samstagabend keinen Schwuchtelliebesfilm oder anderen Schwachsinn sehen. Und so habe ich als Mann den Film „STRAIGHT OUTTA COMPTON“ ausgesucht. Ein Film, der auch heiße Bräute verspricht, denn schließlich geht es um Gangsterrap. An der Kasse habe ich den lockeren Spruch abgelassen, dass ich Plätze neben jungen Damen haben möchte, aber die Kassiererin konnte nur lachen. Das war kein Witz. Meine Bemerkung, dass sie wenigstens später einige heiße Bräute zu mir platzieren soll, nahm sie auch nur lachend zur Kenntnis. Meine Freundin, so bezeichnete ich sie vor kurzem noch, nahm alles ziemlich locker. Sie wusste, dass die alte Schachtel an der Kasse mir diesen Gefallen nicht tun würde. Ich latzte für zwei Karten insgesamt 19,- € und wollte die Hälfte freilich von meiner Flamme abkassieren. Doch von meiner Männermagazinleserin hörte ich nur den abgedroschenen Spruch, dass ich den Film aussuchte und nun gefälligst auch bezahlen muss. Zähneknirschend nahm ich diese unverschämte Verweigerung zur Kenntnis und dachte mir, dass ich sie später dafür noch bestrafen würde.

Kino zu Ende, Film war ok, aber nicht der Überflieger und dann ging es heimwärts. Klar, dass Frauen nach einem erfolgreichen Abend noch Sexarbeit erwarten, aber nicht mit mir. Nein, das geht überhaupt nicht. Schließlich musste ich bereits ihre Kinokarte zahlen. Und schon wieder ist mir das Männermagazin auf die Füße gefallen. Ein Handgriff von ihr, mit vollem Mund wurde ich gefügig gemacht und schon musste ich das leisten, was Madame wollte. Verdammt nochmal. Da fühlt man sich als Mann wirklich als Flittchen. Geht es immer nur um Sex? Wo ist das gute abendliche Gespräch über die wichtigen Dinge des Lebens? Pustekuchen. Ich musste meinen Körper hergeben, damit die weiblichen Bedürfnisse befriedigt werden. Und schon wieder wurde ich herein gelegt.

Nun muss ich dazu sagen, dass das Essen wirklich perfekt war. Das Frühstück war ebenso sehr bekömmlich. Lachs, Schinken, Obst, frische Brötchen, Ei, Toast, Saft und Kaffee. Den Tisch deckte ich nicht, denn schließlich bin ich der Mann. Auch Kaffee musste ich mir nicht nachschenken, dass erledigte die Dame des Hauses. Da war ich an sich wieder etwas besänftigt, obwohl ich die Nacht zuvor sexuell ausgebeutet wurde.

Später kam die Diskussion auf über unseren Beziehungsstaus. Ist doch klar. Ich bin nicht irgendein Freund, sondern der Freund schlechthin. Eine andere Bezeichnung kann es für mich nicht geben. Und so machte ich große Augen, dass ich für sie nur ein Bekannter bin in einer Art Bekanntschaft plus. Mir blieb da glatt die Spucke weg, nun wurde ich auch noch zu einem Flittchen herab gestuft. Brutal.

Ich muss dazu sagen, dass ich meiner Bekannten, also nicht meiner Freundin, mehrfach sagte, dass ich auf 30jährige vollbusige Dinger stehe. Und wenn eine Jüngere so kochen kann wie sie, dann bin ich weg. Das ist so. Ich denke, dass diese Ehrlichkeit respektiert wird und die Wahrheit stets ein guter Wegbereiter ist.

Solche kleineren Wortgefechte führe ich immer und mittlerweile hat sich meine Freundin, nein, ich meine natürlich Bekannte, daran gewöhnt. Ich muss auch ihr zugestehen, dass sie mich auf die Schippe nehmen kann, denn einseitig darf es nicht sein. Ich teile aus, also muss ich auch einstecken können.

Später gingen wir spazieren, Madame, meine Hündin und ich. Und wir liefen zufällig dem kleinen Brüller über den Weg, den ich beim nächtlichen Gassi gehen kennen lernte. Jung, schlank und eine versoffene Stimme, die meine Fantasie anregte. So ein kleines Luder, dachte ich mir. Und nun ich traf sie wieder. Sie sah nachts zwar besser aus, aber die versoffene Stimme hatte sie immer noch. Und das erinnerte ich mich schlagartig an eine Episode von vor 13 oder 14 Jahren.

Mein damaliger Kumpel André und ich besuchten ein junges Ding. Seine Exschulkameradin. Arbeitslos, gelangweilt und unzufrieden mit ihrem Freund. Nachdem wir alle auf dem Sofa Platz nahmen, klagte sie, dass ihr Freund eine Lusche sei. Sie steht nicht auf Vorspiel und mag es, wenn der harte Penis einfach nur reingesteckt wird. Als das junge Miststück, ich weiß ihren Namen nicht mehr, von ihren Sexgewohnheiten sprach, fing ich an zu Sabbern und meine Hose schien zu platzen. Sie rollte eine etwas dickere Zigarette und wir rauchten gemeinsam. Das machte mich noch geiler. Sie auch, denn sie sagte völlig selbstverständlich, dass sie nun durchgenommen werden will. Mein Gott. War das eine Orgie und der erste Beweis in meinem Leben, dass es Gott wirklich gibt. Und ihre Geschicklichkeit war bemerkenswert. Bei einem knackigen jungen Ding wird auch der etwas ältere Bock jung und leistungsfähig. Vielleicht ein Grund, warum Männer tendenziell auf die jungen Muschis stehen. Alles andere wäre gelogen.

Ich bin kein Fremdgeher und wenn der Service in einer Beziehung passt, dann ist die Welt im Döschen. Deshalb ist es mir wurscht, ob ich Freund oder Bekannter bin. Wenn ich den Laufpass bekommen sollte, dann mangelt es mir nicht an Frauen. Dank meiner Hündin, die jeder Frau nachrennt, habe ich keine Kontaktprobleme. Eine süsse Hündin ist wirksamer, als der beste Pickup Trick. Ich rede mit vielen jungen Frauen, schließlich weiß ich nicht, was morgen ist. Gestern war ich ein Freund, heute ein Bekannter und morgen ein Sexsklavenhalter. Das kenne ich nur zu gut. Zwar glaube ich selbst an den Unfug, ein Supertyp zu sein, aber geile Hengste warten an jeder Straßenecke. Das wechselt sich bei Frauen immer ab.

Dabei bin ich im Grunde treu wie meine Hündin. Einen äußerst schmackhaften Fressnapf tausche ich nicht gegen ein trockenes Brötchen. Nein, dieses Risiko gehe ich nicht ein.

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