• 24.03.2017

Das Männermagazin

Leutnant Dino kommentiert

Das Aschenputtel im Schuhladen

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» Artikel vom

Nein, es geht nicht um Al Bundy aus „Eine schrecklich nette Familie“, aber ich musste mir diese Woche ein Paar Winterschuhe kaufen. Momentan bin ich im Frankenland unterwegs und da war es diese Woche richtig kalt. Meine Lederhalbschuhe hat es zerlegt, weil die Ledersohle beim Gassi gehen durch Wald und feuchte Wiesen nicht lange durchhielt. Ein kleines Loch reicht aus und schon wird der Fuß schnell nass und kalt. Morgens war es lausig kalt bei nur knapp 2 Grad über Null. Also bin ich abends gleich in die recht überschaubare Shoppingstraße einer fränkischen Kleinstadt marschiert.

Ein kleiner Schuhladen. Von außen durch die Scheibe sah ich eine Verkäuferin, um die 50, und eine etwas jüngere Dame so um die 30. Ich mit festem Schritt rein in den Schuhladen. Mein Aussehen wie immer auffällig. Ich trage gerne meine rote Baseballkappe vom Discounter namens Prada, die in dieser Farbe eigentlich als Damenmütze kreiert wurde. Egal. Dazu meine große Brille von Moscot aus New York und eine graue Lederjacke. Diese Lederjacke ist sehr ungewöhnlich. Sie hat einen tollen Farbton und gesehen habe ich sie im Film „Das Boot“. Die musste ich haben und dann konnte ich sie vor einigen Jahren bei Ebay ergattern. Eine Spitzenjacke, die richtig warm hält und die sonst niemand trägt. Ich stehe also im Schuhladen und suche die Männerschuhe. Auf den ersten Blick überall nur Hühnerstiefel. Die Verkäuferin zeigte zu einem Regal und da war mir klar, dass der Verkaufsschwerpunkt hier auf Frauen liegt. Ich meinte zur Verkäuferin, dass Männer bei diesem Warenangebot offensichtlich diskriminiert werden, wenn Frauenschuhe 80% des Ladens ausmachen. Sie schmunzelte.

Das Winterschuhangebot für Männer war trotzdem ganz gut und die Verkäuferin half mir sehr willig bei der Auswahl. Nebenbei wollte sie wissen, was ich hier mache und so weiter. Ich antwortete ihr, dass mir das Frankenland sehr gut gefällt und ich beruflich wohl bald hierher umziehen werde. Nebenbei erwähnte ich, dass hier echter Männermangel herrschen soll, wie mir eine Frau beim gestrigen Restaurantbesuch erzählte. Ich weiß nur noch nicht, in welcher Altersgruppe die Frauen in der Überzahl sind, aber das würde ich sicher herausfinden. Die Verkäuferin verzog ein wenig ihr Gesicht und fragte mich nach meinem Status. Meine treffende Antwort: „Single, aber nur noch begrenzt geil.“ Nun musste sie laut lachen und ich setzte noch eins drauf, dass ich durchaus noch geil werde, aber nur bei jungen Damen. Gleichaltrige Frauen sind nicht so meine Zielgruppe. Das bekam die einzige Kundin in dem Laden spitz und gesellte sich zu uns.

Diese junge Dame hatte zwei unterschiedliche Schuhe an und fragte, welchen Schuh sie kaufen soll. Ich zeigte auf den rechten Schuh. Sie bückte sich nach ihm – wohl mit Absicht – und so konnte ich ihren Hintern in seiner ganzen Pracht begutachten. Ja, der gefiel mir. Eine ordentliche Figur und etwas runder, genau so wie ich es mag. Das Gesicht und die Haare zwar etwas sanierungsbedüftig, aber im Gesamtpaket wäre dieses Problem tolerierbar. Die Verkäuferin machte nun wieder auf sich aufmerksam mit dem Hinweis, dass der Schuh „Aschenputtel“ heißen würde. Ich konnte mich vor Lachen kaum halten. Aschenputtel heißt der Schuh? Wie geil ist das denn? Wahnsinn! Ich sagte zu dem Häschen, dass sie mit den Aschenputtelschuhen beim Warten auf ihren Prinzen mit dem weißen Schimmel und den zwei schweren Taschen gefüllt mit Goldbarren perfekt ausgestattet ist. Ich fügte noch hinzu, dass ich allerdings kein Prinz sei, weil ich etwas geizig bin. Ihre Antwort: „Nein, einen geizigen Mann suche ich nicht.“ Ich: „Du suchst keinen Mann, Du wartest auf einen Mann. Das ist ein großer Unterschied!“ Sie schaute mich verdutzt an und ich brach vor Lachen fast zusammen.

Nun stieg die Verkäuferin wieder ins Gespräch ein und fragte mich, wie mir denn die fränkische Küche schmecken würde. Also die ist wirklich köstlich und einsame Spitze. Und sogleich bot sich die Verkäuferin unverhohlen an. Sie könne gut kochen und würde genau die Qualitäten haben, die ein Mann sich vorstellt. Respekt, wie eine Frau durch meine lockere Schnauze aus sich heraus kommt. Ich antwortete genauso ehrlich, dass ich grundsätzlich jüngere Frauen suche, die freilich nicht umsonst zu haben sind. Junge Dinger gibt es für den reifen Herrn nie kostenlos. Suggardaddys müssen eben immer tief in die Geldbörse langen. Bei diesem Stichwort stand das junge Häschen plötzlich wieder neben mir in der Erwartung, dass ich sie wieder anspreche. Nein, ich sprach sie nicht an, denn es war zu offensichtlich, was sie von mir wollte. Ja, so sind die Frauen und sie sind alle gleich. Ich schaute sie nur lächelnd an, zahlte die Winterschuhe und stiefelte langsam zur Tür.

Die Verkäuferin verfolgte mich bis zum Ausgang und fragte, wann ich denn wieder kommen würde. Diese Woche? Oder in der nächsten Woche? Ich sagte, dass ich es noch nicht weiß.

Wieder auf der Straße machte ich mir eine Kippe an. Eine kräftige selbstgedrehte Zigarette. Schwarzer Krauser Nr.1. Ein köstlicher Tabak. Sehr dunkel mit einem kräftigen Aroma. Ich konnte meine Kosten durch den Schwarzen Krauser deutlich senken auf 60,- € pro Monat bei gleicher Menge und besserer Qualität.

Während ich rauchte und langsam schlenderte, kreuzte die junge Dame aus dem Schuhladen meinen Weg. Sie überholte mich und ging dabei etwas schräg, um mir die Möglichkeit zu geben, sie anzusprechen. Ja, ich hätte beide Weiber in dem Schuhladen aufreißen können. Ohne größeren Aufwand, aber wozu? Worüber hätte ich mich unterhalten sollen? Gibt es mit einer Frau jemals spannende Themen? Sicher nicht. Nun ist dieses Nest nicht groß und in der nächsten Woche ist immer noch Zeit, die Ernte einzufahren. Wenn nicht die, dann eine andere. Frauen laufen genug rum. Aber mit Sicherheit kein altes Schlachtross. Gut kochen alleine reicht mir nicht und bei jungen Frauen bin ich irgendwie toleranter als bei den Alten. Warum das so ist? Keine Ahnung. Da muss ich mal meinen Tierarzt fragen. Schließlich geht es bei mir um animalischen Sex und damit sollte sich ein Tierarzt auskennen. Ich denke, dass die männliche Libido in Gesellschaft alter wechseljähriger Fregatten automatisch in sich zusammenbricht und dies der wahre Grund für Erektionsprobleme bei Männern im fortgeschrittenen Alter ist. Bei alten Frauen wird das Teil einfach nicht mehr richtig hart. Bei einem flotten Häschen hingegen blüht der alte Bock regelrecht auf und kann standfest vögeln wie in jungen Jahren. Es ist eben nicht nur ein Spruch, wenn es heißt, dass es Erektionsprobleme beim Mann nur zu Hause gibt.

Ich habe mir als 49jähriger eine klare Altersgrenze bei Frauen gesetzt. Maximal 35 Jahre. Die Bildung ist mir dabei egal. Es wäre äußerst unfair, bei der stets wohlwollenden Beurteilung einer Frau ihre Bildung zu berücksichtigen. Wozu überhaupt Bildung? Wenn eine Frau redet, dann höre ich kaum zu und wenn ich ihren knackigen Körper ablecke, dann kann ich eh nicht reden. Ein geiler Körper ist somit das Einzige, was bei einer Frau wichtig ist.

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