• 27.02.2017

Das Männermagazin

Leutnant Dino kommentiert

Die weibliche Analyse der Sextipps des Männermagazins

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Im Männermagazin gibt es jede Menge legendäre Arikel über Frauen, aber natürlich auch über Männer. Darin geht es keineswegs darum, einen Keil zwischen Frau und Mann zu treiben, sondern um zu einem besseren Verständnis des anderen Geschlechts beizutragen. Männer rätseln immer wieder, warum die Ehefrau oder Freundin in bestimmten Situationen völlig unlogisch reagiert oder gar beleidigend wird. Die Ursachen müssen nicht nochmal erwähnt werden, jeder kann sie im Männermagazin nachlesen.

Im Frauenforum forum.gofeminin.de hat der Freund einer jungen Frau das Männermagazin gelesen und einen Artikel als Link per WhatsApp an seine Freundin gesendet. Die reagierte aus ihrer Sicht strategisch richtig und setzte ihren Freund sofort an die frische Luft. Nach kurzer Zeit, als die Schnappatmung nachliess und das Gehirn wieder ausreichend mit Blut und Sauerstoff versorgt wurde, hat sie begriffen, dass sie ihren Freund und mit ihm sein Geld sowie die gute Versorgung entlassen hat. Dumm gelaufen.

Nun behauptet sie in diesem Forum, dass sie ihn noch lieben würde, er aber für sie nicht mehr erreichbar sei. Kolli87, so nennt sich die junge Frau, hat selbst zugegeben, dass sie nicht arbeiten geht und ihr Freund ihre finanzielle Versorgung übernahm.

Der Leser des Männermagazins erfährt völlig neue Betrachtungsweisen über Frauen. Er wird sensibilisiert und beginnt, seine Partnerin mit klarem Bick ohne rosarote Brille zu sehen. So ist es wohl auch dem Freund von Kolli87 ergangen. Er stellte fest, dass seine Freundin nur Nehmerqualitäten hat und ihm, ausser ihren Körper und ihre Geschlechtsorgane, nicht viel bietet. Das reicht nicht aus, um die weiblichen Unzulänglichkeiten auf Dauer aufzuwiegen. Dazu kam ihm der Verdacht, dass seine Freundin ihn wohl nicht liebt und das hat er mit einem einfachen Link zum Männermagazin getestet. Seine Freundin ist ausgerastet, hat die Beziehung empört beendet und das nur aus einem Grund: Es war und ist keine Liebe zu diesem Mann vorhanden. Dieser Mann ist nicht fremdgegangen und hat sich von keiner anderen Frau anmachen lassen. Nein, nichts dergleichen. Nur dieser besagte Link. Die Reaktion seiner Freundin hat seinen Verdacht voll bestätigt. Er hat nun die Gewissheit, dass er nur ein Zahlkumpel ist, mehr nicht. Deswegen reagiert er nicht auf die Versöhnungsversuche seiner Freundin.

Das ist ein entscheidender Punkt: Versöhnungsversuche scheitern daran, dass keine Liebe vorhanden ist. Einer der beiden Partner hat eben nur einen Trennungsgrund gesucht, dann gefunden und umgesetzt. Es ist egal, wer die Trennung einleitet, ohne Liebe ist eine gemeinsame Zukunft ausgeschlossen. Deswegen sind Partnerschafts- oder Eheberatungen sinnlos. Liebende werden immer gemeinsam eine Lösung finden. Dazu bedarf es keinen Therapeuten, der eh nur finanzielle Interessen verfolgt.

Interessant sind im Frauenforum zu dieser Geschichte die positiven Kommentare einiger Damen, die sich gemeinsam mit ihrem Partner köstlich über das Männermagazin amüsieren. Sie haben sogar große Freude daran, ihre Freundinnen und Freunde auf den besagten Artikel und das Männermagazin aufmerksam zu machen. Das ist gut so, denn so gewinnt das Männermagazin nicht nur neue Leserinnen, sondern auch die wichtigste Zielgruppe, die bei Informationen zu Beziehungsthemen generell unterversorgten Männer.

Männer sind in der Regel bei Frauen sehr tolerant, im Gegensatz zu Frauen, die kaum Fehltritte verzeihen. Auch hier wird sich im Kopf der Männer einiges verändern. Sie werden die frechen Sprüche der Frauen, die angeblich alles für den Mann z.B. im Haushalt machen, nicht mehr ohne weiteres akzeptieren. Schließlich machen die Frauen tagsüber den meisten Dreck und kochen in erster Linie für sich selbst.

Männer lernen auch, dass sie ruckzuck entsorgt werden, sobald ihre Partnerin eine bessere Partie kennenlernt. Das gleiche Recht dürfen Männer auch für sich beanspruchen: „Wenn die Alte nervt, dann wirf sie raus und lass den jungen Hasen ins Bett!“ Das ist legitim und nicht verwerflich. Auch wird der Leser des Männermagazins erstmalig darauf achten, ob seine Partnerin ihn wirklich liebt und was sie exklusiv für ihn tut, ohne selbst davon zu profitieren. Er wird die feinen Nuancen, die Frauen als Liebeslügnerinnen enttarnen, erkennen und entsprechend handeln. Warum sich mit einer Frau abgeben, die nur ein bequemes nettes Leben sucht, egal bei welchem Mann. Er weiß, dass er nur ein momentaner Zeitvertreib ist, bis der Nächste kommt.

Nun hat die Dame, Kolli87, nach ihrer Trennung schmerzlich bemerkt, dass sie ihre Geldbörse entsorgt hat und bereut nun ihre unbedachte Handlung. Ihr Freund ist froh, dass er sie so einfach und schnell losgeworden ist. Dieser Mann hat seine Lektion gelernt und wird zukünftig mit feinen Antennen darauf achten, ob die Partnerin ihn wirklich liebt. Auch wird er in der Lage sein zu unterscheiden, ob er bedingungslos Sex haben kann oder ob die neue Dame durch Sex nur das bekommen will, was sie sich selbst niemals leisten kann. Das ist leider der Hauptwesenszug einer Frau. Sie gibt Sex und er den Rest für ein angenehmes Leben.

Männer fühlen sich normalerweise nach einer Trennung schuldig und lange unfähig zu einer neuen Partnerschaft. Das ist auch logisch, denn die öffentliche Meinung ist simpel: Der Mann ist immer selbst Schuld. Dank des Männermagazins gewinnt der Mann eine andere Denkweise und wird letztlich feststellen, dass nicht er als Mensch, sondern einzig sein Geld der wahre Grund für die angebliche Liebe war.

Männer werden eine neue Beziehung aus dem richtigen Blickwinkel sehen. Er hat eine Freundin, mit der er etwas unternehmen und Spass haben kann, vielleicht sogar guten Sex, aber mehr eben nicht. Wer sich dieser Tatsache bewusst wird, der geht prächtig und leichtfüßig durchs Leben. Er wird sich niemals zum Liebeskasper und Diener machen lassen, sondern den nötigen emotionalen Abstand wahren. Das mag vielleicht ein wenig befremdlich klingen, aber auch hier gilt die einleuchtende These: Was Frauen können und dürfen, das muss auch Männern erlaubt sein!

Um die letzten männlichen Zweifel auszuräumen: Mehr als 50% der Eheschließungen scheitern spätestens nach 15 Jahren. Danach kommt die umfangreiche nacheheliche Versorgung der Exehefrau. Ist es das Lebensziel eines Mannes, seine Exfrau lebenslänglich zu versorgen?

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