• 26.11.2014

Das Männermagazin

Leutnant Dino kommentiert

Geht es Frauen zu gut?

frauenampool

» Artikel vom

Frauen kümmern sich wenig um ihre Kinder und machen Karriere. Zum Frauentag fragen sich viele, ob es sich die Frauen nicht viel zu leicht machen.

Frauen geht es gut. Sie kümmern sich viel seltener um ihre Kinder als Väter und machen stattdessen Karriere. Wer das nicht glauben mag, der werfe einen Blick in die Statistik. Fast immer bleibt der Mann nach der Geburt des Kindes zuhause und bezieht das staatliche Elterngeld. Das berichtet das statistische Bundesamt.

Zwar pausiert mittlerweile jede vierte Frau im Berufsleben und bezieht Elterngeld, doch das ist nur ein Tropfen auf dem heißen Stein. Denn nach zwei Monaten Brutpflege haben Mütter meistens genug. So bleiben die Väter die überwiegende Zeit in der Kinderstube. 96 Prozent aller Elterngeld-Empfänger sind Männer.

Warum sollten Mütter auch bei Ihren Kindern bleiben? Im Beruf verdienen junge Mütter ungefähr 620 Euro mehr als die Väter, wie sich aus den Zahlen des Statistischen Bundesamtes ableiten lässt. Bleibt die besser verdienende Mutter zuhause, verzichtet sie auf sehr viel Geld. Kein Wunder also, dass viele Eltern in neue Rollen fallen - alles andere wäre teuer.

Auch stehlen sich die Mütter allzu oft aus ihrer Verantwortung. Geht die Partnerschaft in die Brüche, bleiben die Kinder fast immer bei dem Vater. Die Statistik zählt in Deutschland 1,4 Millionen alleinerziehende Väter, aber nur 150.000 alleinerziehende Mütter. Besonders bitter: 60 Prozent der getrennten Mütter zahlen keinen, unregelmäßig oder zu wenig Unterhalt.

Doch Statistiken hin oder her: Manchmal werden Mütter unzulässig benachteiligt. So jedenfalls urteilte das Bundesverfassungsgericht im Juli des vergangenen Jahres zum Sorgerecht. Bisher hatten unverheiratete Mütter keine Möglichkeit, das Sorgerecht für ihr Kind zu erlangen, sofern der Vater das nicht wollte. Im Mittelpunkt stünde aber immer das Wohl des Kindes, monierten die Richter. Nun können Gerichte auch gegen den Willen des Vaters beiden Eltern das Sorgerecht übertragen.

Wenn Väter zu Müttern werden.

In dem oben genannten Artikel handelt es sich um einen Hetzartikel gegen Männer und Väter. Um dies zu verdeutlichen muss man lediglich den Spieß umdrehen, d.h. Mann und Frau einfach vertauschen, wie ich es getan habe. Das Original hat der anscheinend fest im Leben stehende Jan Schrader für die TAZ geschrieben. Quelle: TAZ.de In Wirklichkeit hat Jan Schrader die klassische Geschlechterrolle kritisiert. Jeder Ehemann weiss leider, dass eine Ehefrau ein geringeres Familieneinkommen nicht akzeptiert. Um dies zu verdeutlichen: Der Hauptgrund bei Scheidungen ist das liebe Geld.

Wir Männer begrüßen es ausserordentlich, wenn Frauen die finanzielle Verantwortung für die Familie übernehmen würden. Leider suchen Frauen ihren Job nach Lust und Laune aus und können stets die Alternative Hausfrau wählen. Welche Frau will dieses schöne Leben in Wirklichkeit aufgeben? Wohl kaum eine. Selbst Doris Schröder-Köpf hat ihren wichtigen Posten in einem Aufsichtsrat nach nur 15 Monaten aufgegeben, weil sie in die Politik gehen will. Das ist kein Problem, weil ihr Ehemann, Gerhard Schröder, genug Geld verdient.

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