• 26.03.2017

Das Männermagazin

Leutnant Dino kommentiert

Mit einer Frau scheint immer die Sonne

sat

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Akte 2016. Sat1. Dienstag spätabends. Der Moderator kündigt seine Kollegin an. Eine Journalistin, Singlefrau in Berlin, die sich nun endlich verlieben will. Sie sieht etwas künstlich aus, das Gesicht dick mit Makeup verspachtelt. Der Gesichtsausdruck leicht arrogant bis überheblich. Sie meint, dass sie überdurchschnittlich aussieht und sicherlich keine Probleme haben dürfte, endlich ihren Prinzen zu finden. Dazu probiert sie verschiedene Onlineportale aus. Ihr gefällt eine Anzeige, wo ein Mann auf Clubbesuche steht. Das spricht eine Frau freilich an. Welche Frau möchte sich nicht in den coolsten Clubs Berlins vergnügen. Und in männlicher Begleitung wird sogar die eigene Geldbörse geschont. Beim ersten Date stellt sich dann heraus, dass dieser junge Bursche zwar eine gemeinsame Clubtour anbot, damit aber selbstverständlich Swinger Clubs gemeint sind. Logisch. Er will seinen harten Schwanz ausführen. Die Journalistin reagierte äußerlich gelassen, doch in Swinger Clubs wollte sie dann doch nicht gehen. Ansonsten war er ein interessanter Typ, aber nein, so einer kann nicht ihr Traumprinz sein.

Ein anderer Mann, beruflich eingespannt und engagiert, der sollte es nun sein. Das erste Date musste er absagen, weil er seinen Flieger durch Terminverschiebungen nicht erreichen konnte. Das kann eine Frau überhaupt nicht ab. Immerhin stellt sie ihre kostbare Zeit zur Verfügung! Und was bildet sich dieser Mann ein, einen für ihn so wichtigen Termin abzusagen? Das geht nun wirklich nicht. Einige Tage später klappt es dann doch noch mit dem Date, aber das sagt dem Aschenputtel nicht zu. Männer, die beruflich stark eingespannt sind, haben freilich nicht viel Zeit, eine Frau aufwändig zu umgarnen. Warum auch? Ein bisschen Flexibilität muss eine Partnerin schon mitbringen. Und so war die Sache kurz und schmerzlos beendet.

In völliger Verzweiflung probierte die Dame nun ein Singletreffen in privater Atmosphäre. Man trifft sich zum Kochen, um sich so in entspannter Runde kennenzulernen. Drei Männer und drei Frauen. Nein, da war auch nichts dabei. Zwar waren die Männer allesamt nett, aber ihr Aussehen ging überhaupt nicht. Die Journalistin sagte es zwar nicht direkt, aber das Aussehen eines Mannes ist ihr besonders wichtig, neben der Eigenschaft, eine Frau in allen Belangen zu begeistern.

Am Ende der Sendung Akte 2016 war das Mäuschen immer noch Single und wollte sich nun doch nicht mehr auf Onlineportalen umsehen. Sie will lieber einen Mann auf freier Wildbahn kennenlernen. Eigentlich meint sie, dass ein Mann sie nun ansprechen darf. Sie selbst würde das nie tun. Logisch, eine Prinzessin hat es nicht nötig, selbst aktiv zu werden.

Es ist immer wieder schön zu sehen, wie Frauen, die sich für etwas ganz Besonderes halten, bei Männern nicht besonders begehrt sind. Zumindest nicht so, wie sie es erwarten. Das ist eine wichtige Erkenntnis bei der Partnersuche, die Frauen so nicht sehen wollen. Im Inneren wissen sie es, glauben aber nicht daran.

Das Leben mit einer Frau kann wirklich schön sein. Keine Frage, immerhin dreht sich das Leben vor allem um die Vagina. Natürlich stehen Männer auch auf schöne Augen und auf kleine oder große Möpse. Aber letztlich wollen wir den Penis in die Vagina stecken und abzittern. Das ist der eigentliche Sinn jeder Beziehung. Einfach nur ficken und wenn möglich dabei auch noch die Geldbörse schonen. Letzteres klappt nicht, denn Frauen kosten immer Geld. Durchschnittlich geben Männer ca. 250.000,- € in ihrem Leben aus, nur um die Beziehung am Laufen zu halten. In dieser Summe sind weder die täglichen Kosten für Essen oder Miete, noch irgendwelche Entsorgungskosten enthalten. 250.000,- € nur für die großen und kleinen Geschenke während der Beziehung, damit die Prinzessin bei der Stange gehalten und das Döschen geöffnet wird.

Bei solchen Summen hört der Spaß auf. Der Sinn des Lebens ist nicht, Frauen in den Mittelpunkt zu stellen und ihr ständiges Bedürfnis nach Aufmerksamkeit zu erfüllen. Das verspricht den klassischen Selbstbetrug. Deswegen haben Frauen immer größere Probleme, einen Mann zu finden. Kaum ein Mann ist in Zeiten der Gleichberechtigung bereit, sich für eine Frau verausgaben. Selbstaufgabe zugunsten einer Frau ist out. Der neue Mann lebt selbstbewusst und lässt sich nicht von einer Muschi steuern.

Natürlich sind viele Männer damit nicht immer glücklich. Regelmäßig wie die Regelblutung einer Frau kommt Männern der Gedanke, dass es mit einer Frau doch schöner wäre. Wie toll wäre es, am Samstagmorgen seine Liebste aufzubocken und danach gemeinsam den Wohnwagen und das Auto zu putzen, um dann in der Garage nochmal fix von hinten einzulochen. So dreht sich die Welt aber nicht. Es scheitert bereits daran, dass keine Frau Bock hat, den Wohnwagen oder das Auto zu putzen. Und der kurze Fick in der Garage bleibt auch nur ein Wunschtraum. Anders sieht es freilich nach einer schönen Shoppingtour durchs Einkaufszentrum aus. Da könnte eventuell ein kurzer Stich drin sein, aber nur wenn am Ende alles passt. Wer die Frau shoppingtechnisch nicht vollständig befriedigt oder es während der Tour zu einer Meinungsverschiedenheit kommt, dann war‘s das. Die schöne Kohle ist weg und die Muschi bleibt geschlossen. Welcher Mann kennt nicht dieses Spiel? Frauen kosten immer Geld, ob mit oder ohne Liebe. Alles andere ist Selbstbetrug. Auf beiden Seiten.

Frauen kapieren nicht den Zusammenhang zwischen Aufwand und Nutzen. Ist der Preis zu hoch, dann verlieren Männer ganz flott die Lust. Dann geht nichts mehr. Und weil der Liebesdurst einen Mann nur in Intervallen überfällt, scheint für ihn danach immer wieder die Sonne. Auch ohne Frau. Das Verlangen nach Frauen verschwindet zeitweise, wohl wissend, dass es wiederkommt. Männer können damit umgehen und gewöhnen sich daran.

Im Gegensatz zu Männern verzweifeln Frauen ab 40. Ihre Schönheit verschwindet und wenn sie bis dahin keinen Mann abgegriffen haben, dann geben sie sich auf. Sie lassen sich gehen und sehen ungepflegt aus, obwohl sie durchaus nicht hässlich sind. Solche Singlefrauen zu erkennen ist kein Problem. Sie können zwar schnell gepflückt werden, sind aber auch nicht günstig. Nach kürzester Zeit kommen die alten Prinzessinnenallüren zurück. Es ist und bleibt ein Hamsterradlauf. Ein unlösbares Problem auf beiden Seiten.

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