• 19.01.2017

Das Männermagazin

Leutnant Dino kommentiert

Es gibt keine Falschaussagen im Familienrecht

amtsgericht

» Artikel vom

Die Falschaussage vor Gericht ist eine Straftat. Von dieser Regel sind Frauen im Familienrecht fast zu 100% ausgenommen, denn Frauen fehlt stets das Motiv zum Lügen. Auch wenn der beklagte Exehemann einen schlüssigen Nachweis führen kann und er die Falschaussage aufdeckt, hat dies für die Frau keine Folgen. Es verwundert schon, dass Familienrichterinnen in diesem Punkt so großzügig sind und sich anscheinend gerne belügen lassen. Ständig wechselnde Argumentationen in allen Variationen sind normal bei Frauen vor Gericht, ganz nach dem Motto: Irgendetwas wird schon zutreffen.

Vor dem Familiengericht geht es um Scheidung, Unterhalt und Rache. In der Regel will die scheidende Ehefrau alle drei Kombinationen gleichzeitig ausleben. In den seltensten Fällen geht um Recht oder gar Gerechtigkeit. Nein, der Exehemann soll für seine angeblichen Eheverfehlungen "bluten" und es soll ihm maximaler Schaden zugeführt werden.

Bekannte Helfer sind dabei staatlich geförderte Hilfsorganisationen, die ohne jede Prüfung Partei ergreifen und die Frau stets als das Opfer ansehen. Nebenbei werden noch Datenschutzgesetze gebrochen, denn die Ehefrau hat ausreichend viel "belastendes Material" für ihren Gegenschlag gesammelt, um den lästig gewordenen Ehemann abzuservieren. Diese privaten Daten werden skrupellos der gesamten Frauenhelferindustrie zur Verfügung gestellt.

Viele Männer stehen dann vor einem chaotischen Scherbenhaufen und sind völlig sprach- und hilflos. Wie soll man sich bei erlogenen Schuldzuweisungen verhalten? Das einzige Mittel besteht darin, die Exehefrau darin zu bestärken, möglichst viel Müll auszuschütten. Ab einem gewissen Zeitpunkt wird auch das Gericht ins Straucheln kommen, denn in den seltensten Fällen kann ein Mann so viel Schlechtes in einer Person verkörpern. Auch sollte man möglichst auf die Taktik Vergeltung verzichten. Gegenschlägen und selbst vorgetragenen Verfehlungen der Frau wird eh nicht geglaubt. Deswegen kann auf diese Strategie getrost verzichtet werden. Im Gegenteil: Die Exehefrau ist keinesfalls zu beschuldigen. Auf Unsinn muss weder geantwortet werden, noch muss der beklagte Mann sich permanent rechtfertigen. Das Augenmerk muss auf die Widersprüche in der Argumentationskette der Frau gelegt werden. Das fehlende analytische Denken einer von Rache zerfressenen Exehefrau ist da sehr hilfreich. In den Logikfehlern der Exdame liegt der eigene Erfolg.

Männer, die bei einer Scheidung von allen finanziellen Reichtümern befreit sind, können das Schauspiel in der Gerichtsarena entspannt und locker verfolgen. Wer die Kunst des geringen Einkommens beherrscht, hat die unsichtbare Waffe selbst in der Hand. Niemand kann etwas wegnehmen, was man nicht besitzt. Und das begehrte Gut ist stets das liebe Geld. Es mutet schon wie Magie an, wenn Exfrauen ihren Exehemann zu einem wahren Besserverdiener hochstilisieren, der nur zu geizig ist, etwas zu zahlen. Auch eine Richterin blickt diesen Sachverhalt recht schnell und die fehlende Aussicht auf eine fette Geldbörse senkt die Lust am Gefecht enorm. Eine gegnerische Anwältin giert nach Profit, um ihren Geldbedarf für Edeltaschen und exklusiven Schmuck zu decken. Ein Beklagter, der sich als armer Schlucker herausstellt, ist nicht hilfreich. Da wird aus einem scheinbar unlösbaren Konflikt ein überraschend schnelles Verfahren.

Die stets wiederkehrende Frage von Männern, was sie denn sagen sollen, wenn sie vom Gericht gefragt werden, wovon sie leben, ist ganz einfach: Nichts. Erstens gibt es Sachverhalte, die man auch als Mann nicht erklären kann und zweitens hat der Beklagte keine Aufklärungspflicht. Es bleibt der Klägerin und dem Gericht überlassen, umfangreiche Ermittlungen anzustellen, wo denn die Goldbarren, rosafarbene Diamanten und die vielen Banknoten in den verschiedensten Währungen versteckt sind. Die Wahrheitsfindung ist selbstverständlich völlig lächerlich, denn die unzähligen Falschanschuldigungen der Exehefrau dienen wohl kaum dazu, dass der beklagte Ehemann "auspackt". Es ist eben schlau, einfach den Mund zu halten. Kleinere Hinweise, dass vielleicht doch Geld vorhanden sein könnte, dürften den Kampf- und Ermittlungstrieb einer Frau wecken. Es ist ein schönes Spiel, die abgehalfterte Ex jahrelang mit der Suche nach "verstecktem" Geld zu beschäftigen. Dieser Mythos sollte unbedingt aufrecht erhalten werden. Frauen altern dadurch besonders schnell und ihr Privatleben wird rund um die Uhr vom unsichtbaren Exehemann bestimmt. Rache kann süß sein und es ist wahrscheinlich die beste Rache. Es spielt dabei überhaupt keine Rolle, dass man völlig abgebrannt ist. Die Suggestion ist alles!

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