• 24.03.2017

Das Männermagazin

Leutnant Dino kommentiert

Ein Mann versteht wirklich nichts

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» Artikel vom

In einer Informationssendung eines gebührenfinanzierten Fernsehsenders sagte die Moderatorin, dass 100.000 Frauen jedes Jahr Opfer von männlicher Gewalt werden und jede vierte Frau davon betroffen sei. Die sich vom Leben benachteiligt fühlenden Frauen jubeln bei diesen Zahlen, nein nicht wegen der Gewalt, sondern über das gelungene Anprangern von Männern. Nun mag diese Zahl schockierend sein, aber als gut gebildeter Mann brauche ich keinen Taschenrechner, um eine gravierende Ungereimtheit festzustellen. Gibt es in Deutschland wirklich nur 400.000 Frauen? Frauen haben noch nie etwas mit Logik anfangen können.

So eine Logikgranate ist auch die promovierte Strafanzeigenerstellerin Dr. Christine Finke, die natürlich sofort auf dieses Pferd springt. In einem Tweet schrieb sie, dass auch sie ein Opfer von Gewalt ist und, noch viel schlimmer, ihr sogar ein Messer an den Hals gehalten wurde. Da war ich wirklich erschüttert und wollte eigentlich gleich Strafanzeige stellen, gegen Unbekannt mit Frau Dr. Finke als Zeugin. Ich habe es dann doch gelassen, weil die anzeigefreudige Finke damals sicherlich sofort das SEK anrücken und das Schwein in den Kerker werfen ließ. Oder sie will sich mal wieder nur wichtigmachen, neben Rache das Hauptmotiv von Frauen für Falschbeschuldigungen und das Vortäuschen von Straftaten.

Seit ich Follower von unserer großartigen Familienministerin bin, die ich liebevoll Mumu Manu nenne, blicke ich in Sachen Frauen und Feminismus so richtig durch. Zunächst durfte ich von ihr lernen, dass Frauen in allen Belangen von Männern blockiert werden. Dabei wollen sie genauso lange und hart arbeiten wie die Schwanzträger. Das ist absolut vorbildlich und dafür den gleichen Lohn einzufordern ist mehr als verständlich. Einige Tage später folgte ein Tweet, dass es einen Fachkreis gibt, wie Führungsfrauen in Teilzeit arbeiten können. Und wiederum einige Wochen später folgen Tweets, dass Frauen in Teilzeit gezwungen werden, weil Männer die besten Jobs blockieren.

Da schüttelt man den Kopf und fragt sich, was Frauen nun eigentlich wollen? Wollen sie jetzt Vollzeit oder Teilzeit oder vielleicht doch einen Kracherjob, wo Überstunden pauschal abgegolten sind, aber das Gehalt so richtig fett ist? Aus den Forderungen der Feministinnen kann man nur heraushören, dass jede Frau jederzeit die freie Auswahl haben soll, wie, wann, wieviel und zu welchem Gehalt sie arbeitet. Natürlich unabhängig von betrieblichen Belangen. Nur wer diese Forderungen als Chef erfüllt, ist ein guter Chef. Das ist völlig abwegig und endet im Chaos. Mir ist klar, dass eine Feministin nicht mit Logik überzeugt werden kann. Das setzt einen gewissen Pluralismus voraus. Nicht das Ich, sondern das Wir ist entscheidend. Aber Frauen können so nicht denken, zumindest nicht die Feministinnen.

Andererseits gibt es wirklich tolle Frauen, die ihr Hirn erstklassig benutzen können. Das sind keine Feministinnen, sondern Frauen, die mit beiden Beinen im Leben stehen und lösungsorientiert arbeiten. Ich habe ein tolles Beispiel. Hin und wieder brauche ich beruflich einen Bauzeichner. Und was liegt näher, als einfach Google zu befragen. Google weiß wirklich alles. Innerhalb weniger Minuten fand ich einige freiberufliche Bauzeichner und ich wählte bewusst eine Frau aus. Sie arbeitet zu Hause, hat Kinder und ihr Hund bellt manchmal. Das höre ich am Telefon. Und ich ziehe meinen Hut, denn die Zusammenarbeit läuft perfekt. Nur einen kleinen Kritikpunkt gibt es. Ich mag keine Anrufe vor 9 Uhr, weil ich morgens durch meine Traumatisierung nur schwer ansprechbar bin. Ebenso ist mir meine Mittagspause von 12 bis 15 Uhr heilig. Und nach 18 Uhr mag ich Störungen nur, wenn es irgendwo brennt. Vielleicht bin ich da ein wenig kompliziert, sei es drum.

Jedenfalls hat hier eine Frau mit einem ordentlichen Beruf etwas Gutes auf die Beine gestellt. Sie verdient schönes Geld, kann sich ihre Arbeit frei einteilen und sie ist gefragt. Ich muss mich bei ihr anstellen, aber durch meinen Charme werde ich hin und wieder bevorzugt. Wenn ich etwas haben möchte, kann ich richtig nett sein. Wirklich!

Und auch in Firmen gibt es Frauen, die Weltklasse sind. Ich hatte einen Termin in einem der edelsten Gebäude von München. Die junge Frau an der Rezeption wollte mir sofort meine Jacke abnehmen. Ich gebe meine Jacke nur ungern ab, aber sie hat es so nett gemacht, dass ich ihr nicht widerstehen konnte. Dann führte sie mich in die Firmenlounge und ich bekam Kaffee und Saft. Das Ambiente war wirklich toll. Da bin ich als Mann sofort super gelaunt und so war auch die Besprechung. Freundlich, konstruktiv und ergebnisorientiert. Diese Firmenphilosophie hat mir sehr gut gefallen. In einer anderen Firma kann ich immer meine Hündin abgeben, die dort ihre eigene Decke hat. Ein Loblied auf alle Frauen, die das Wort Service so gekonnt in die Tat umsetzen.

Im realen Leben bin ich ein witziger Kerl, auch wenn ich manchmal gerne etwas provoziere. Am Frauentag rief ich bei einer Softwarefirma an. Die haben ein tolles, aber kostspieliges Produkt. Jedenfalls landete ich bei einer Dame in der Zentrale und verlangte einen männlichen Verkäufer. Natürlich wurde ich sofort nach dem Grund gefragt. Ich sagte ganz locker, dass ich als dreifach geschiedener Mann mit Frauen nachweislich nicht klarkomme. Und mein Wunsch sei sicherlich leicht erfüllbar. Die Frau lachte. Es gäbe keinen männlichen Verkäufer, nur Frauen. Ok, sagte ich, dann bitte eine Verkäuferin, die einem Mann ziemlich nahe kommt. Sie konnte den Telefonhörer vor Lachen kaum mehr halten und verband mich. Leider war die Verkäuferin überhaupt nicht witzig, aber in ihrem Produkt sehr versiert. Die Software kenne ich und kann deshalb einschätzen, was sie von sich gibt. Nach kurzer Preisverhandlung waren wir uns einig. Schon am nächsten Tag war das Paket per UPS da, mit der Rechnung. Es versteht sich von selbst, dass eine Rechnung bei einwandfreier Leistung sofort bezahlt wird. Dummerweise habe ich das Skonto übersehen, solche Fehler können traumatisierten Menschen passieren. Kein Problem. Das Skonto wird zurück überwiesen. Das ist eine Firma, wo viele Frauen arbeiten und dennoch läuft es einfach perfekt.

Natürlich würden jetzt Feministinnen sagen, dass die Firma nur deshalb geil ist, weil dort viele Frauen arbeiten. Falsch. Der Erfolgsfaktor ist die innere Einstellung und hat mit Geschlecht und Feminismus nichts zu tun. Ich habe hier über Frauen berichtet, die eine Firmenphilosophie erfolgreich mit Leben füllen. Feministinnen handeln wie Dr. Christine Finke, die sich einbildet überqualifiziert zu sein und deswegen angeblich keinen Job bekommt. Obendrein würden Arbeitgeber sie nicht einstellen, weil sie Kinder hat. Das ist totaler Quatsch, weil unzählige Frauen mit Kindern jeden Tag ihre Arbeit erledigen. Sie pfeifen auf den Feminismus und belustigen sich über dumme Weiber wie Finke, die nur eins können. Jammern und Anklagen ohne Ende. Wenn eine Frau wirklich arbeiten will, dann ist sie in Deutschland genau richtig. Hier sind die Jobs.

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