• 27.02.2017

Das Männermagazin

Leutnant Dino kommentiert

Titten kosten 3 Milliarden Euro

dirndl

» Artikel vom

Ein Büstenhalter, kurz BH genannt, ist kostspielig. Der jährliche Umsatz mit BH’s beträgt alleine in Deutschland sagenhafte 3 Milliarden Euro. Das ist ein gigantischer Markt. Dazu kommen Kosmetikartikel, Schuhe, Handtaschen und Klamotten. Frauen sind kostspielig und niemals ein Schnäppchen.

Es spielt bei den Kosten einer Frau keine Rolle, ob es sich um die Tochter oder die Ehefrau handelt. Einer muss dafür zahlen und das ist immer der Mann. Wer eine Ehefrau und dazu noch eine Tochter hat, wird ein bittersüßes Liedchen singen können. Die fast erwachsene Tochter geht Papi um den Bart, dass sie gemeinsam in die Stadt gehen könnten, um einen schönen Nachmittag zu verbringen. Natürlich ohne Mutti. Einfach nur Papi und das Töchterchen. Dabei wird es dem Mann freilich warm ums Herz, denn es ist ein schönes Gefühl, wenn man von der Tochter geliebt wird. Dabei weiß die Tochter, welchen Knopf sie bei Papi drücken muss. Sie will ohne Mutti shoppen, weil sonst für sie selbst nichts übrigbleibt. Den Löwenanteil schöpft nämlich Mutti ab oder sie bremst den Papi. Und das will das Töchterchen nicht. Das ist so simpel, dass es Papi gar nicht in den Sinn kommt, hier abgezogen zu werden. Und geht es abends heim, dann bemerkt Mutti, dass ihre Tochter eigentlich ihr Geld verprasst hat. Da gibt es richtigen Ärger. Und dann muss Papi mit seiner Ehefrau zeitnah die gleiche Shoppingtour durch die Stadt unternehmen, um sie wieder glücklich zu machen. Dabei ist mindestens die gleiche Summe plus Zuschlag fällig. Nach diesen beiden Shoppingtouren ist Papi pleite und kann sich die nächsten Wochen keinen Kaffee vom Bäcker leisten.

Mich interessieren freilich keine Shoppingtouren, weil ich weder Ehefrau, noch Freundin, noch Tochter habe. Ich habe zwar vor Jahren eine Tochter gezeugt, aber ich richte mich stets nach den deutschen Gesetzen. Die von mir gezeugte Tochter gehört demnach alleine der Mutti. Damit ist klar, was dieses Töchterchen von mir bekommt. Nämlich nichts. Gesetz ist eben Gesetz. Gepriesen sei der Herr für so viel Glück.

Mir geht es eigentlich mehr um den BH und noch mehr um das, was drin ist. Vor wenigen Tagen ist mir aufgefallen, dass bei Frauen mit gleichem Brustumfang und fast gleichem Alter, 21 und 24 Jahre, die tollen Möpse unterschiedlich wippen. Ich mag es, wenn der Busen beim Gehen nach oben und unten schaukelt. Das geht freilich nur bei großen Brüsten und mir ist dabei aufgefallen, dass ich ein echter Mann bin. Ich bekam ein kleines Röhrchen. Das ist nicht weiter schlimm, daran bin ich gewöhnt. Jedenfalls schaukelte der Busen bei dem jungen Ding nicht so. Er bewegte sich überhaupt nicht. Ist da etwa eine Stahleinlage drin? An sich ist es egal, ob die Titten schaukeln oder nicht. Eines ist jedoch sicher, sie sind in allen Belangen kostspielig.

Mit Titten bekommen Frauen wirklich alles. Das Oktoberfest beginnt nun in München und die Dirndl sind so gefertigt, dass die Möpse in sexistischer Art gut sichtbar sind. Wenn die Männer saufen und solche Prachtexemplare sehen, dann zahlen sie für die Trägerin dieser Titten alles. Dafür dürfen sie grabschen und ein bisschen an diesen Bällchen lecken. Und wenn sie großes Glück haben, geht der Rock nach oben, der Oberkörper beugt sich nach vorne und der Puschl kommt zum Vorschein. Da fällt es einem Mann besonders schwer sich zu entscheiden. Nehme ich das obere oder das untere Loch. Oben ist es eng, unten ist es flutschig. Im Suff dürfte es egal sein. Doch Wochen später kann es durchaus eine Überraschung geben. Der Männerarzt stellt eine erhöhte Virenlast fest oder es handelt sich um eine bekannte Geschlechtskrankheit. Vielleicht meldet sich Monate später das Jugendamt und teilt dem Stecher mit, dass er sich freuen darf. Er wird Vater. Hat dieser Mann beim Oktoberfest noch geprahlt, wie geil er sei und wie toll er gefickt hat, so ist er nun am Boden zerstört. Zwischen dem Glücksgefühl und völliger Niedergeschlagenheit ist oft nur ein schmaler Grat.

Ein Abend beim Oktoberfest ist teuer. 200 € und mehr sind fällig und das ist mit Sicherheit nicht untertrieben, gerade wenn sich dicke Titten am Geldbeutel reiben und die Scheinchen absaugen. Für 200 € bekommt man aber auch eine Dockingstation für das Notebook. Was perspektivisch wertiger ist, braucht keine nähere Betrachtung. Männer, die mit ihren Aufreißerfolgen prahlen, sind kurzsichtige arme Würstchen. Sie haben ihr Geld verprasst und werden vielleicht sogar krank und unterhaltspflichtig, während andere Männer vor ihrem Rechner gewichst und sich dann die Dockingstation bestellt haben. Wer keine Freundin hat, der kann sich alles leisten und spart dabei immer noch Geld.

Schuhe, BH, Klamotten, Urlaub und die vielen täglichen Ausgaben, die eine Frau verursacht, sind vielleicht bezahlbar, aber der eigene finanzielle Spielraum schmilzt dahin. Frauen stellen sich alternativlos dar, denn welches Wesen hat schon zwei Titten und zwei Löcher im Schritt. Dumme Männer fallen darauf herein, kluge eben nicht. Dabei sind Männer mit besonders schönen Frau extrem stolz, dass sie so ein Häschen für sich gewinnen konnten. Das ist in Wahrheit saudämlich, geradezu lächerlich. Nicht zu vergessen, dass die weibliche Schönheit vergänglich ist.

Ich umgarne hübsche Frauen und sage ihnen sehr gerne, wie toll sie sind. Das hebt solche Frauen auf die höchste Stufe, bis sie selbst daran glauben. Und das soll auch so sein, weil der spätere Fall umso tiefer ausfallen wird. Das ist auch der Grund, warum es so viele Alleinerziehende gibt. Sie glauben eben immer daran, dass es für sie noch den einzigartigen Prinzen geben wird, der ihre Wertigkeit erkennt. Frauen können mit dem Warten auf so einen Mann durchaus Jahrzehnte verbringen. Sie warten wie der Hund aufs Herrchen, das bereits vor Jahren verstorben ist. Alleine und einsam werden sie dann sterben.

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