• 19.01.2017

Das Männermagazin

Leutnant Dino kommentiert

Die beste Variante auf die lebenslange Versorgung

geld

» Artikel vom

Zu heiraten ist in Deutschland recht unkompliziert, zumindest zwischen EU-Bürgern. Anmelden, Termin, Standesamt und die Urkunde über die Eheschließung unterschreiben. Das geht fix, wobei der gesetzliche Rahmen vom Standesbeamten nicht angesprochen wird. 15.000 Seiten Gesetze und Urteile während der Zeremonie der Eheschließung vorzulesen würde den zeitlichen Rahmen sprengen. Also werden die gesetzlichen Rahmenbedingungen überhaupt nicht erwähnt.

Die deutsche Ehe ist immer noch keine Partnerschaft auf Augenhöhe oder gar auf der Basis von Gleichberechtigung. Deswegen ist nach der Ehe, immerhin wird eine Ehe nach durchschnittlich nicht mal 15 Jahren geschieden, immer Unterhalt fällig. Der gesetzliche Anspruch auf Unterhalt ist mitunter skurril, doch niemand nimmt das vorher richtig wahr. Wer ein Aschenputtel, also eine gutaussehende Frau mit beschränktem Geist und ohne Ausbildung heiratet, der wird hart für viele Jahre zahlen müssen. Die Heirat zwischen unterschiedlichen sozialen Schichten ist zum Leidwesen der Frauen nicht mehr modern. Kein liebestoller Manager heiratet seine Sekretärin oder die Putzfrau. Heute ist es wieder Standard, unter seinesgleichen zu ehelichen. Dumm heiratet dumm, reich eben reich.

Der Gesetzgeber ist raffiniert und gerade wenn es um die Belange von Frauen geht, dann handelt der Gesetzgeber sogar kriminell. Ein Gangster, ein Dieb, der ohne Skrupel seine Science Fiction Gesetze durchdrückt.

Christa Müller, Exehefrau von Oskar Lafontaine, hat ihren gesetzlichen Unterhaltsanspruch absolut genial und präzise durchdrücken können. Die von ihr gewählte Variante ist deshalb genial, weil bei ihr die Unterhaltsdauer unbefristet und exorbitant hoch ist. Christa Müller hat nicht die üblichen Argumente von Trennungsfrauen übernommen, als Putz- und Sexsklavin gehalten worden zu sein bei gleichzeitigem Arbeitsverbot. Nein. Das machen nur dumme Frauen, aber nicht eine Frau mit Stil und Bildung.

Christa Müller hat Ökonomie studiert und stand am Beginn ihrer politischen Karriere als sie heiratete. Sie hat ihrem Ehemann Oskar zuliebe ihre politische Karriere nicht begonnen, damit sie sich um die Familie und um ihn kümmern kann. Ohne Ehe und ohne Ehemann wäre sie heute mindestens Staatssekretärin und genau aus diesem Grund muss ihr der Exehemann eine monatliche Entschädigung zahlen, in der Höhe des Gehalts einer Staatssekretärin. Es spielt dabei überhaupt keine Rolle, ob Christa Müller jemals das Zeug für eine Staatssekretärin gehabt hätte. Nein, sie wäre es eben geworden, per Gesetz. Deswegen muss ihr Exmann Oskar nun satten Unterhalt zahlen.

Diese Variante der Unterhaltsabzocke ist bemerkenswert. Wenn beispielsweise eine Frau sich wenige Monate vor der Hochzeit bei einer Universität als Medizinstudentin einschreibt und nach der Hochzeit ihr Studium aufgibt, dann winkt später nach einer Trennung ein ungewöhnlich hoher und langer Unterhalt. Sie wird danach entlohnt, als ob sie heute eine Ärztin wäre. Dass dies rein fiktiv und eine bloße Annahme ist, stört den Gesetzgeber nicht. Er urteilt einfach nach dieser fiktiven Biografie und damit ist die Sache für ihn erledigt. Es ist klar, dass nur sehr wohlhabende Männer diese Unterhaltslast stemmen können. Selbst gut verdienende Unterhaltspflichtige landen sofort beim Selbstbehalt und sind pleite.

Es ist sehr schwer, wirksame Gegenmaßnahmen für diese Unterhaltsabzocke zu finden. Die Ehefrau hört einfach mit dem Studium auf oder kündigt ihren Job. Dagegen kann ein Ehemann wenig ausrichten, denn schließlich ist das die alleinige Sache der Frau. Kein Mann kann seine Frau zur Karriere zwingen. Selbst eine Dokumentation, dass die Ehefrau ihren Job aus freien Stücken aufgab, wird keinen Bestand vor Gericht haben. Der Ehemann hat nur eine Chance, indem er seine Frau sofort vor die Tür setzt und die Beziehung beendet. Damit kann die Ehefrau eben nicht behaupten, dass ihr Ehemann der Grund für den Berufsausstieg war. Nur welcher Ehemann macht das? Wahrscheinlich niemand, denn die meisten Männer heiraten aus Liebe und vertrauen ihrer Frau. Und so wachen die Männer spätestens bei der Trennung aus ihrem Liebestaumel auf, wenn die einst liebste und ehrliche Ehefrau zur geldgierigen Schlampe wird. Männer im Liebesrausch können es sich nicht vorstellen, dass ihre Frau dazu fähig ist. Immerhin hat die Angebetete die ewige Liebe geschworen und die Heiratspapiere unterschrieben. Dass die Heiratsdokumente nur dazu dienen, einen Unterhaltsanspruch zu generieren, darauf kommen nur die wenigsten Männer. Sie glauben, dass die Heiratsurkunde ein ewiger Beweis der Liebe ist, den man stolz an die Wand nagelt. Nein, ist es nicht, sondern ein knallharter Vertrag mit weitreichenden finanziellen Folgen.

Die vermeintlich ganz schlauen Männer gehen vor der Hochzeit mit ihrer Liebsten zum Notar und schliessen einen Ehevertrag. Das machen vor allem besonders reiche Männer mit besonders armen Frauen. Solche Eheverträge haben jedoch einen kleinen, aber wesentlichen Haken. Sind die Nachteile für einen Vertragspartner zu gross oder zu ungerecht, dann ist dieser Ehevertrag null und nichtig. Ein reicher und wohlhabender Mann will später im Falle einer Scheidung die einst schöne Stute günstig loswerden, nur das funktioniert sehr oft eben nicht. Eheverträge können erfolgreich gerichtlich aufgelöst werden, wenn ein Vertragspartner die Folgen aus diesem Ehevertrag nicht absehen konnte und damit zu Deutsch über den Tisch gezogen wurde. Dass dies der wesentliche Sinn eines Ehevertrages ist, wissen auch Juristen, aber Gesetz ist eben Gesetz. Und so macht der einst stolze Ehemann mit dem ausgefeilten notariellen Ehevertrag ziemlich dicke Augen, wenn er dann doch unterhaltspflichtig wird. Das ist mittlerweile bekannt und auch ein Grund, warum Reiche eben Reiche heiraten und kein armes Ding aus der Unterschicht. „Pretty Women“ gibt es im realen Leben nicht mehr. Eine Tatsache, die Frauen nur schwer akzeptieren können.

Sogar die gegenderte frauenfreundliche Presse erfüllt mittlerweile die wichtige Aufgabe der Männeraufklärung. Christa Müller ist nur ein Beispiel. Auch Otto Waalkes musste eine hohe Entschädigung an seine Exehefrau zahlen, obwohl sie einer Arbeit nachging und keine Kinder hatte. Für 7 Jahren Ehe kassierte seine Exfrau Eva Hassmann netto 500.000,- €. Das ist ein hübsches Sümmchen, das Eva Hassmann nun auf ihrem Preisschild stehen hat. Jeder potentielle Mann kennt ihren Preis und er muss sich fragen, ob er sich diese Frau überhaupt leisten kann. Und in diesem Punkt hat Christa Müller völlig Recht, wenn sie öffentlich feststellt, dass die meisten Männer sich eine Ehefrau nicht leisten können. Mehr muss dazu nicht gesagt werden.

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