• 16.01.2017

Das Männermagazin

Leutnant Dino kommentiert

Die Benzinpreise werden bald fallen

benzin

» Artikel vom

Die Politiker reden seit Tagen und Wochen über die Kraftstoffpreise. Nun muss doch der Letzte langsam begreifen, dass die Politiker nur deshalb darüber reden, um den Bürger zu beruhigen. Natürlich wird immer wieder das Kartellamt bemüht, doch auch dies dient nur zur Beruhigung. Dem Politiker ist es freilich wurscht, wie hoch der Benzinpreis ist. Der Staat verdient prächtig an den hohen Benzinpreisen und die Staatseinnahmen aus den verschiedenen Steuern der Kraftstoffe sprudeln nur so. Warum sollte die Politik etwas daran ändern?

Ein weiterer Faktor ist, dass der Preis durch die anbietenden Konzerne bestimmt wird. Eine geringe Anbieterzahl fördert einen sozialistischen Einheitspreis. Das Kartellamt könnte vielleicht eine Strafe verhängen, nur die Preisabsprachen dürften kaum nachweisbar sein. Eine saftige Strafe hat aber auch keinen Preisnachlass zur Folge, denn die Einnahmen der Strafen gehen in die Staatskasse. Der Bürger wird nichts davon sehen.

Die Bundesregierung hat nur die Möglichkeit, einen eigenen Ölkonzern auf die Beine zu stellen. Nichts spricht gegen den Aufbau eines Staatsbetriebes, der günstige Kraftstoffe auf dem Markt wirft. Ein günstiger Anbieter würde den Preis aller anderen Konzerne nach unten regulieren. Nun hat die Bundesregierung sogar Banken verstaatlicht und Milliarden von Euros hinein gepumpt. Von Griechenland ganz zu schweigen. Diese Beispiele zeigen, dass es geht, wenn man denn will.

Ich bin mir sicher, dass die Bundesregierung selbstverständlich ihr Bedauern gegenüber den Bürgern aussprechen wird und sie werden uns weiterhin versichern, dass morgen bestimmt alles gut wird. Am Benzinpreis wird sich nichts verbessern, er wird weiter steigen.

Nun werden vermehrt Autofahrer auf Gas umsteigen, aber hier besteht eine Preiskopplung ans Öl, so dass auch die Gaspreise unaufhörlich klettern. Eine deutliche Ersparnis hier ist auch hier nicht möglich.

Es wird keine Preissenkung geben und die Mehreinnahmen des Staates am hohen Benzinpreis werden nicht in die Erhöhung der Pendlerpauschale investiert. Wohlgemerkt schreibe ich lediglich über die Mehreinnahmen, aber selbst diese will der deutsche Staat in die eigene Tasche stopfen.

Die Geschichte hat gezeigt, dass das Schröpfen der Bürger zu unmöglichen Situationen führen wird. Spätestens bei der Wahl erfolgt die Abstrafung und dann stehen die fetten Becks vor der Kamera und weinen Krokodilstränen. Nur dann ist es zu spät.

Die Benzinpreise werden nicht fallen. Nur Idioten glauben daran.

Alle Artikel im Archiv lesen - Das Männermagazin

Das Männermagazin

Leutnant Dino kommentiert


Über Leutnant Dino
Impressum