• 20.01.2017

Das Männermagazin

Leutnant Dino kommentiert

Einfach mal den Sack hängen lassen

lada_qek

» Artikel vom

Die letzten Wochen waren von Feiertagen zerpflückt und auch ich habe mich in die Ferien geworfen. Mein Lada 2104 war fit und mit dem schönen Wohnwagen aus der DDR, einem Qek junior, bin ich zum Camping gefahren. Nun dürfte es fast schon klar sein, dass ich in das Gebiet der DDR reiste. Mein Gespann mit Lada und Qek findet dort mehr Beachtung als auf westlichem Territorium. Der Grat zwischen Bewunderung und Lächerlichkeit ist sehr schmal.

Und so hat es mich wieder einmal zum Bergsee Ratscher nach Thüringen verschlagen. Ein schöner Fleck zum Relaxen. Meinen recht auffälligen Lada schauen sich viele gerne aus der Nähe an und so ergibt sich oft ein netter Plausch. Es ist immer wieder interessant und spannend zu erleben, wie nah das Männermagazin an der Lebenswirklichkeit der meisten Männer dran ist.

Ihre vielen kleinen Geschichten sind köstlich und bestätigen durchwegs meine Erfahrungen. Einerseits bestürzend und andererseits nicht überraschend hat eine Frau in der Damendusche ihren Kringel abgelegt. Nein, keine Thüringer Rostbratwurst. Diese Frau hat in die Duschtasse gekackt, nachdem ihre Geschlechtsgenossinnen zuvor die Damentoiletten komplett versaut hatten. Der Platzwart hat mir das nachts erzählt. Die Putzfrauen beklagen sich regelmäßig über solche Schweinereien. Natürlich wurde die Damendusche zügig gereinigt, aber es dauert nicht lange, bis sich die nächsten Frauen wie Schweine benehmen. Da wäre eine Videoüberwachung hilfreich, dürfte aber in einer Damendusche nicht erlaubt sein. Da gibt es sicherlich rechtliche Probleme.

Interessant sind die Pärchen, die man beim Camping antrifft. Erstaunlich, wie manche Männer ihre Frauen im Griff haben. Ein etwas älterer Mann, stämmig und mit Glatze, ließ seine Frau das Zelt aufbauen und die Nägel in den Boden hämmern, während er sich lediglich an einer Zeltstange festhielt. Seine Frau musste den Grill fit machen und ständig für den Biernachschub sorgen. Der alte Sack sass unter seinem Schirmchen und ließ es sich gut gehen. Seine Frau war immer in Bewegung. Einfach nur Klasse! Dabei sah seine Frau nicht unglücklich aus. Die Unmengen Bier, die beide in sich reinschütteten, zeigten sich nicht nur am dicken Bauch beim Hengst, sondern auch bei der Stute. Dürre Beinchen und eine runde Biermurmel zierten den Damenkörper. Eine saufende Frau war noch nie etwas gewesen, aber fleißig war sie jedenfalls.

Abends besuchten mich Lada-Freunde, ebenfalls ein Pärchen. Sie leben seit einigen Jahren zusammen und sie will heiraten, aber er nicht. Sie tat mir sogar ein bisschen leid, als sie sich beklagte, dass sie nun mit Anfang 40 niemand mehr will. Nun bin ich zwar Single, empfehle mich selbst aber nicht mehr, weil sich meine Ehefrauen stets als Sexsklavinnen fühlen. Das möchte ich keiner Frau antun. Und so gab ich dieser unglücklichen Frau lediglich den Tipp, es doch mal täglich mit morgendlichem Oralverkehr zu probieren und natürlich mit der Zubereitung erstklassiger Mahlzeiten für ihren Liebsten. Männer bekommt man mit diesen Annehmlichkeiten ziemlich schnell gefügig und kann sie dann leichter vor den Traualtar zerren.

Ein anderes Pärchen bestaunte meinen gepflegten Lada und wir kamen ins Gespräch. Neugierig hinterfrage ich vieles und lasse dann die anderen plaudern. Die beiden hatten sich in einem Sexchat kennengelernt, weil sie gerne ficken. Köstlich, wie sie das unumwunden erzählten. Jedenfalls führen sie eine Beziehung auf Distanz und leben einige hundert Kilometer voneinander entfernt. Mal fährt sie mit dem Fernbus zu ihm, mal setzt er sich ins Auto, wenn er geil ist. Sex ist etwas ganz wichtiges und wenn sich die eigene Freundin oder Ehefrau nicht vögeln lässt, dann kann man die Beziehung getrost beenden. Schließlich haben Männer primär das Interesse an einer Vagina und nicht an intelligenten Gesprächen mit einer Frau. Wenn der Sex nicht wäre, dann würden sich Männer kaum mit Frauen einlassen. Bei diesem Pärchen scheint es zu klappen mit Sex als gemeinsamer Basis. Wohl aber nur bis zu dem Zeitpunkt, an dem die Geilheit schwindet. Das ist in Ordnung und dank der sexuellen Revolution muss niemand monogam leben. Frauen gibt es jede Menge, kein Mann muss sich nur einer Frau hingeben.

Blöd ist es, wenn Frauen keinen Mann mehr abbekommen, weil sie ihr sexuelles Nutzbarkeitsdatum überschritten haben. Alt, hängende Fresse und gefrustet vom eigenen Leben. Das sieht man ihnen schon von weitem an. Deswegen sind die meisten Frauen im mittleren Alter alleine und ihnen bleibt nur noch die Beschäftigung mit ihrem Kätzchen.

Spannend ist es, wenn attraktive Frauen in die Offensive gehen. Das ist mutig, immerhin können sie einen Korb landen. Solche Frauen sind ziemlich selbstbewusst und haben ihre Lektionen erfahren dürfen. Den Mann einengen oder sexuell knapp halten läuft eben nicht mehr. Kein Mann lässt sich das gefallen. Das wissen diese Frauen und sind bereit etwas zu tun. Ich denke da an regelmäßige Mahlzeiten, gekocht aus 4 Töpfen, oder selbst gebackenen Kuchen. Wenn eine Frau diese Grundlagen und Bildung mitbringt, dann sieht es so schlecht nicht aus. Und wenn sie obendrein noch selbstfinanzierend ist, dann kann ein Mann durchaus eine etwas engere Freundschaft anpeilen. Warum nicht?

Freilich gilt dabei, dass man vasektomiert sein muss und niemals den spendablen weißen Ritter spielen darf. Gestandene Frauen mögen zwar auch gerne umworben werden und lieben einige nette Worte, aber ein Lutscher zu sein, das ist out. Herzchen basteln oder abends bei Kerzenschein ein Liedchen vorsingen, das wird kein maskuliner Mann tun. Nein, ein Mann wie er im Bilderbuch steht, schmeißt die Frau aufs Bett und zeigt, dass er zurecht zur Rasse der Männer gehört. Was ist überzeugender für die ewige Liebe als ein schöner harter Schwanz. Ok, die ewige Liebe gibt es nicht, aber die Sache mit dem harten Schwanz klingt immer gut. Frauen werden zwar behaupten, dass Sex nicht alles im Leben ist, aber wenn es drauf ankommt, dann wollen sie alle aufgebockt werden. Das ist so.

Männer müssen sich nicht entscheiden, wie ihr Leben verläuft. Sie können es genüsslich angehen und durchaus einen flotten Hasen aufreißen. Geld darf die Dame nicht kosten, doch willig muss sie sein. Das ist eine Grundvoraussetzung und wenn das Essen Scheiße ist, dann muss sie weg. Nur der Blöde heiratet. Ok, ich habe es auch drei Mal getan, aber so doof wie ich muss nun wirklich keiner sein.

Zu guter Letzt erinnere ich mich an die Geschichte mit dem Jugendamt und dem Campingplatz Bergsee Ratscher. Das Jugendamt tauchte dort vor einigen Jahren auf und suchte einen Mann, der eine junge Frau in einer schwachen Minute geschwängert hat. Sie bekam Zwillinge und kannte nicht den Namen des Hengstes, aber wenigstens noch den Ort der Zeugung, nämlich den Campingplatz. Aber der Papa war nicht zu ermitteln. Camping ist durchaus nicht ungefährlich, Unterhaltspflicht droht überall.

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