• 26.03.2017

Das Männermagazin

Leutnant Dino kommentiert

Besoffen Ficken geht überhaupt nicht

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Gestern Nacht war es sehr hart. Ich sitze an einer Bar und spreche stundenlang mit Jack. Jack ist etwas bräunlich und ein Getränk. Jack Daniels meine ich. Und es kommt wie es kommen musste. Eine Frau sprach mich an und was dann passierte, weiß ich nicht mehr. Heute Morgen jedenfalls lag ich neben dieser Frau ohne Kleidung in ihrem Bett. Ich erschrak, als sie meinte, dass wir Geschlechtsverkehr gehabt hätten. Ich sprang auf und rief die Polizei, weil ich für den Geschlechtsverkehr keine Zustimmung gegeben habe und wenn doch, dann wäre sie hinfällig, weil ich stark betrunken war. Die Polizei rückte an und verhaftete die Frau, die mich geschändet hat. Ja, ich wurde vergewaltigt.

Diese Geschichte ist natürlich nicht wahr und würde bei Frauen allenfalls einen Lacher erzeugen. Männer würden mir auf die Schulter klopfen, dass ich bei so einem Trümmer und in meinem Zustand überhaupt zu einer Erektion fähig war. Mitleid bei gleichzeitigem Respekt wäre die Reaktion der Männer. Von einer Straftat würde niemand sprechen.

Männer, die von Frauen vergewaltigt werden, gibt es offiziell nicht. Die Vergewaltigung ist stets männlich. Der Täter ist ein Mann und das Opfer eine Frau. Das Gesetz lässt keine andere Variante zu.

Der Waliser Fussballprofi, Ched Evans, hatte mit einer jungen Frau Geschlechtsverkehr. Das war im Jahr 2011. Sie, 19 Jahre, knackig, geil und besoffen. Ched Evans hat ihren angetrunkenen Zustand, dem Gerichtsurteil nach, ausgenutzt und mit ihr Sex gehabt. Eine Zustimmung zum Sex konnte diese junge Frau nicht geben. Sie war zu betrunken. Evans wurde wegen Vergewaltigung angeklagt und zu 5 Jahren Haft verurteilt. Seitdem ist er ein verurteilter Straftäter, der seine Strafe abgesessen hat. Reue zeigt Ched Evans nicht, er bestreitet sogar die Tat. Eine Entschuldigung gab es ebenso nicht. Zu seiner Verurteilung reichten lediglich zwei Umstände aus: Evans penetrierte in die Vagina der Frau und sie war dabei betrunken.

Nun ist der Fussballer Ched Evans regelmäßig in den Schlagzeilen, und zwar immer dann, wenn ein Fussballverein diesen talentierten Profi verpflichten will. Das lässt sich in der heutigen Medienwelt kaum verheimlichen und schon wird eine Lawine los getreten. Feministinnen bündeln ihre Kräfte und reichen sogar Petitionen dagegen ein. Kein namhafter Verein dieser Welt wird den Profi Evans verpflichten. Medial wird er regelmäßig von den Feministinnen am höchsten Baum aufgehängt. Er hat de facto Berufsverbot. Eine zweite Chance in seinem Leben bekommt Ched Evans nicht. Die Feministinnen vergessen ihn nicht, lebenslänglich. Er ist erledigt und die Feministinnen sind überglücklich.

Ortswechsel nach Zug in der Schweiz. Die Grünenpolitikerin Jolanda Spiess-Hegglin war betrunken und wurde knutschend mit dem SVP-Kantonalpräsidenten Markus Hürlimann gesehen. In der Nacht soll es dann zum Sex gekommen sein. Frau Spiess-Hegglin weiß von nichts, aber sie spürte am nächsten Tag, dass sie Geschlechtsverkehr gehabt haben muss. Sie vermutet, dass man sie mit K.O.-Tropfen gefügig gemacht hat. Der Labortest war jedoch negativ. Händeringend versucht sie nun zu beweisen, dass der gefühlte Geschlechtsverkehr gegen ihren Willen stattfand. Die Politikerin Spiess-Hegglin, der Doppelname verrät ihren verheirateten Status, trägt ihr Problem an die Öffentlichkeit. Man möchte fast schon meinen, dass sie glücklich über den Wirbel um ihre mögliche Vergewaltigung ist, denn freiwilliger Sex als verheiratete Frau wäre ziemlich schändlich. Sie wäre damit eine Schlampe. Bei einer Vergewaltigung ist sie ein Opfer. So schmal ist der Grat. Der Schweizer Blick berichtet regelmäßig über den Stand der Dinge. Es bleibt spannend.

Das sind nur zwei Beispiele, die jeden Mann zu grösster Vorsicht mahnen. Banale Alltagssituationen, wie z.B. mit einer Frau alleine im Aufzug fahren oder sich ohne Zeugen in ihrer Nähe aufzuhalten, gehen einfach nicht mehr. Zu groß ist die persönliche Gefahr durch die Behauptung einer Frau, dass es zu einem sexuellen Übergriff kam. Selbst der Versuch ist schon strafbar und die bloße Behauptung führt zielsicher zu einer Verurteilung. Nebenbei ist der Mann beruflich und gesellschaftlich erledigt. Er bekommt keinen festen Boden mehr unter die Füße.

Auch in Deutschland ticken die Uhren feministisch. Der Fall Horst Arnold ist kein Einzelfall. Arnold wurde wegen Vergewaltigung angezeigt und verurteilt. Er saß die volle Zeit im Knast ab. Weil er im Gefängnis keine Reue zeigte und Therapien verweigerte, wurde er nicht vorzeitig wegen guter Führung entlassen. Erst Jahre später wurde er in seinem Wiederaufnahmeverfahren freigesprochen, zu spät. Nur wenige Monate nach seinem Freispruch verstarb er, ohne rehabilitiert oder entschädigt worden zu sein. Arnold war Lehrer und bekam nach seiner Haftzeit natürlich keinen Job mehr. Selbst als klar war, dass er unschuldig ist, bekam er keine Arbeitsstelle. Gefrustet und verarmt verstarb er. Immerhin überwand sich das Gericht zu der Aussage, dass zum damaligen Zeitpunkt die Verurteilung die richtige Entscheidung war, heute freilich nicht mehr. Das ist Hohn in reinster Form. Schließlich gab es damals schon keine Beweise, doch man wollte unbedingt die Verurteilung. Kein Richter und kein Staatsanwalt wurden jemals für dieses krasse Fehlurteil belangt. Deutsche Richter verlieren niemals. Sie können nach Belieben urteilen. Hoch lebe das demokratische Rechtssystem.

Auch Frauen können durchaus im Gefängnis landen. Julija Tymoschenko, ehemalige ukrainische Ministerpräsidentin, wurde wegen Amtsmissbrauch zu einer mehrjährigen Haftstrafe verurteilt. Sie saß im Gefängnis und jammerte lauthals aus ihrer Knastzelle. Mit ihr trauerten zahlreiche westliche Politiker, für die Tymoschenko‘s Verurteilung reine Willkür und politisch motiviert war. Süffisant ist es durchaus, woher das immense Vermögen von Tymoschenko stammt. Es ist kein Geheimnis: Korruption und persönliche Bereicherung zulasten des ukrainischen Volkes. Sie saß zu Recht im Knast, aber vom Westen wurde sie zu einer Märtyrerin hoch stilisiert, die tapfer gegen eine Diktatur gekämpft hat. Ihr scheinbar grenzenloser Einsatz gegen die russische Diktatur brachte ihr im Westen dermaßen viele Pluspunkte ein, dass ihre Straftat zur reinen Nebensache wurde. Heute ist Tymoschenko noch immer steinreich, aber politisch erledigt. Sie hat sich als unzuverlässig und wankelmütig erwiesen. Bemerkenswert an diesem Fall ist, dass die Straftäterin im Westen als Unschuldslamm gilt. Eine Frau stiehlt und bereichert sich niemals. Nein, ganz bestimmt nicht. Was nicht sein kann, ist halt nicht wahr.

Und um den Mythos der friedlichen und rechtsstaatlichen Frauen ein für alle Mal zu beseitigen, dürfte die BKA Statistik aus dem Jahr 2013 genügen. Die Straftaten vollendeter Mord und Totschlag sind schwerste Verbrechen. Und da sind Frauen mit einem Anteil von 50,3% führend. Wer hätte das gedacht!

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mini

Auf Twitter bin ich ein Follower von diversen Feministinnen, die sich dort ständig über den Hass von Männern gegen Frauen…

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