• 25.07.2014

Das Männermagazin

Leutnant Dino kommentiert

Auswandern in die Schweiz

saentis

» Artikel vom

Ein beliebtes Thema für Unterhaltspflichtige ist das Auswandern, um endlich vor dem Jugendamt und/oder der Exfrau seine Ruhe zu bekommen. Und es ist leichter als gedacht, denn die nahe Schweiz ist ein ideales Auswanderungsland. Dort wird mehrheitlich Deutsch gesprochen, auch wenn der Dialekt nicht ganz so einfach zu verstehen ist. Aber alles kann man schließlich lernen.

Wie geht man nun vor?

Wer in der Schweiz leben möchte, der muss sich unbedingt zuerst eine Arbeitsstelle besorgen. Da gibt es verschiedene Internetportale, aber auch sehr viele Rekrutierungsfirmen. Es ist in der Schweiz weit verbreitet, dass Arbeitskräfte über Rekrutierer vermittelt werden.

Wer nun eine Arbeitsstelle hat, sollte sich umgehend eine Unterkunft suchen. Das kann eine günstige Pension oder ein möbliertes Apartment sein.

Nun geht es zur Stadt oder Gemeinde und man meldet sich an. Danach muss eine private Schweizer Krankenversicherung abgeschlossen werden, da dies in der Schweiz Pflicht ist. Es gibt keine gesetzliche Krankenversicherung.

Mit dem Arbeitsvertrag, der Anmeldebestätigung und der Krankenversicherung kann nun die B-Bewilligung bei der Gemeinde oder Stadt beantragt werden. Dieser Vorgang dauert ca. 1 bis 2 Wochen und ist völlig problemlos. Das ist ein rein formaler Akt ohne jegliche Schwierigkeiten.

Wer nun mehr erwartet hat, der wundert sich jetzt: Mehr ist es wirklich nicht!

Natürlich muss man sich in Deutschland abmelden und zwar ins Ausland. Man ist nicht verpflichtet eine ausländische Anschrift anzugeben. In der Schweiz kann man beruhigt die ehemalige deutsche Anschrift angeben, denn das ist nur ein rein formaler Behördenakt. Wer besonders vorsichtig sein möchte, der kann zuerst nach Frankreich auswandern und zieht eben nach wenigen Tagen in die Schweiz um. Das ist aber nicht zwingend notwendig.

In der Schweiz gibt es ausreichend viele Jobs, gerade im Handwerkerbereich. Die beruflichen Aussichten sind gut und dabei darf aber nicht unerwähnt bleiben, dass die Schweizer latent ausländerfeindlich sind. Wer damit umgehen kann und das mit ein wenig Humor sieht, der wird sich auch in der Schweiz wohl fühlen.

Manche mögen glauben, dass die Schweizer langsam arbeiten nur weil sie langsam sprechen. Das ist ein großer Irrtum. Die Schweizer lieben es Geld zu scheffeln und die Arbeitszeiten sind in der Regel länger als in Deutschland. Auch die Urlaubstage sind überschaubar geringer. Aber einen gebeutelten Unterhaltspflichtigen wird das nicht weiter stören, denn immerhin muss er jetzt sein Einkommen mit niemandem teilen.

Es versteht sich von selbst, dass der unterhaltspflichtige Auswanderer verschwiegen sein muss. Zu niemandem ein Wort, denn sonst könnte die geldgierige Exfrau die Lunte riechen.

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