• 28.11.2014

Das Männermagazin

Leutnant Dino kommentiert

Update: Arne Hoffmann

updatearnehoffmann

» Artikel vom

Sehr lesenswert und man sollte den Beitrag von Arne Hoffmann vollständig lesen. Hier ein kleiner Auszug:

"Der Heinrich-Böll-Stiftung waren all diese feministischen Hassorgien niemals eine nähere kritische Untersuchung wert. Sie wurde einmal kurz wach, als die EMMA gegen Muslime pöbelte – die daraufhin entstandene Veröffentlichung ist außerhalb von Fachkreisen längst in Vergessenheit geraten – aber faschistoide Hetze gegen Männer nimmt man im Hause Böll bestenfalls achselzuckend zur Kenntnis. Die Untermenschen scheinen diese Propaganda verdient zu haben. Auch wer Männerrechtlern komplett undifferenziert eine Neigung zur "hate speech" unterstellen möchte, ist dann still und leise, wenn eine wesentlich massivere Form von "hate speech" im politisch korrekten Gewand daherkommt. Oberste Kategorie für diesen gesamten Klüngel ist nicht, was moralisch verwerflich ist oder nicht, sondern was gerade dem politischen Zeitgeist entspricht. Feminismus ist in diesem Lager angesagt, Männerrechte nicht, also prangern die Genderkader Entgleisungen irgendwelcher Anonymen in Internetforen an, um die gesamte Männerbewegung damit brandmarken zu wollen, während sie über den offenen Faschismus in feministischen Standardwerken liebend gerne den Mantel des Schweigens decken. Die Männerrechtsbewegung hingegen kritisiert feministischen Faschismus in aller gebotenen Schärfe, weshalb sie jenen Teil der antifaschistischen Opposition darstellt, der vor dem Erstarken der Männerbewegung nicht einmal in Ansätzen bestand.

Wendet man dieselbe Logik der Sippenhaft an, die dieser Tage gegen Männerrechtler vorgebracht wird, würde man zu der Schlussfolgerung gelangen: Wenn einige Populisten die Männerbewegung undifferenziert angreifen und ihre eigene feministische Bewegung ebenso undifferenziert als geradezu sakrosankt verteidigen, dann handelt es sich dabei auch um eine Verteidigung von Faschismus. Ob sie Ilse Lenz heißen, Isolde Aigner, Thomas Gesterkamp, Andreas Kemper oder Hinrich Rosenbrock: Von all diesen Leuten, die sich, solange es gegen Männerrechtler geht, allen Ernstes als Hüter moralischer Grundsätze phantasieren, ist mir keine einzige Silbe der Kritik oder der Distanzierung gegenüber den radikalen Auswüchsen ihrer eigenen Bewegung bekannt, so wie ich und andere Männerrechtler immer wieder gegen radikale Auswüchse unserer Bewegung Stellung bezogen haben.

Wer in zentralen ethischen Fragen dermaßen versagt, hat es wohl kaum verdient, als Gesprächspartner ernstgenommen zu werden. Vielleicht sollte man sogar so weit gehen zu sagen: Die Männerrechtsbewegung sollte keine Feministin als Gesprächspartner akzeptieren, die sich von den faschistoiden Tendenzen ihrer Ideologie niemals glaubhaft distanziert hat. Aber hieße das nicht, eine unsägliche Albernheit mit einer anderen zu beantworten?"

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